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November k4t!4.
von Zürich mitgetheilt. Aus deren Berichte gehe nun hervor, daß benannter WiguleiS trotz aller Rechtboteweder Recht noch Güte vom Herzog erlangen möge und daß sich demnach Herzog Sigmund mit Unrechtauf den fünfzehnjährigen Frieden berufe. „Nu weiten wir zumal gern, daß die Sachen aus dem wegwerint; darum so bitten wir üwer gnaden mit ernst, den Wiguleisen noch Hütt bp tag zu dem ftneihdes er doch ane Recht entsetzt ist, als er vermeint, wider komen zu lassen. Wurde daS nit beschechen,so können wir vnser eidgenossen von Zürich, noch die, so sich sin annement, nit gewiscn, sich sin st'müssigen; dann ob er ein Heiden wäre, so wäre doch billig, daß Zr sine Rechts gestattet hättet."
Radolfzell am Untcrsee. 14«!4, 20. December (an St. Thomas des Zwölsbote» Abend). Sigmund, Herzogzn Oesterreich, sendet an gemeine Eidgenossen, „setz zu Lucer» besamet", seinen Rath, den Grafen IoS Riclaö vonZoller, und seinen Diener, den Sigmund von Wolkenstein, „etwas vnser magnung an ilch zc bringen aigcnlichvnderricht".
Staatsarchiv Vucern, Acten: Deutsches Reich. Oesterreich. Original auf Papier.
Anrieh. I4«4, I H. Decemher (Dienstag vor Sancl Tstolnas).
Stadtarchiv St. Batten.
Der Eidgenossen Boten von Zürich, Lucern, Schwyz und GlaruS schreiben an Bürgermeister undRath zu St. Gallen i Da ihr, der vier Orte, Bürger und Landmann Johannes Hechinger, HofammauN,denen von St. Gallen und Appenzell auf dem Tag zu Rapperöwyl im vergangenen Herbste gleiche undbillige Rechte geboten, sie aber noch keine Antwort gegeben haben, so fordere man sie auf, zu antwortest/eines der Rechte aufzunehmen und ihn inzwischen sicher zu sagen. Dem Abte habe man geschrieben, Gsolle den Hechinger wieder als Hofammann zu seinen Geschäften verwenden.
Originalbrief auf Papier.
(5inficdeln. 14«.?, SI. Januar (Momag nach Sclmst>->»i).
Tschndi: tZhronlk II. II5I.
». Heimbringen, wie der Herzog von Mailand, den Eidgenossen geschrieben hat derer von GM"walcn wegen, welche gegen die Seinen von Eleven Krieg führen wollen, und wie er bittet, jenen kcMHülse zu leisten. I». Der Bischof von Eonstanz hat sich entschuldigt der Rede wegen, er sei der HM"schaft von Oesterreich Rath und Diener geworden und habe ihr etliche Schlösser übergeben. « . HMbringen, was der Vogt von Thurgau deS Geleits wegen an die Boten von Zürich gebracht hat. «I.Sonntag nach St. Agatha (10. Februar) s«ll jedes Ort seine Botschaft zu Lucern haben und aufMontag die Antwort der Appenzeller erwarten und rathschlagen, waS man ferner in der Sache tlMwolle. « . Auf unserer Frauen Tag zu Lichtmeß (2. Februar) sott jedeS Ort zwei Boten zu Sarnen,am Sonntag darauf zu StanS, am Donstag darnach zu Uri haben vor den Landleuten, um stemahnen, daß sie mit den andernIOrten die Sachen zwischen den Appenzellern und dem GotteShastsi