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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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September I4<i(l.

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gebotten vnd zngcschriben. Pölichs mutwilligen gcivalts, der doch fürgcnomen ivorde» mit vnwarhaftigcn Ursachen"wolle der Herzog nnd die Ritterschaft sich erwehre», und che sie jenen Acuten nnlcrthänig werde» wollten, wolltensie lieber das Land in fremden Schirm geben. Das sollen sie dem Rath von Basel sagen, in der Hoffnung, er werdesich neutral halten ». s. w.

484.

Huq. > ?. Oktober iDonsiag »ach Michaelis,.

Die Eidgenossen mahnen das Gotteshaus St. Gallen zum Zuzug nach Wintcrthur.

485.

Hüricl,. Oktober.

Die Eidgenossen laden den Bischof Ortlicb von Lhur zur Thcilnahme an ihrem Kriege gegen HerzogSigmund ein, den sie vorzüglich zum Schutze des Cardinals Cusanus, Bischofs von Brixen, und derBrüder Gradner führen.

Dieser Brics wird bei Jäger a. a. O- S. 285 erwähnt »ach einer nngcdrncktcn Chnrcr Urlnndensamminng im.lnnSbrncter Tchatzarchiv. Es ist wohl nichts anderes als da« folgende, von demselben Autor in Chmcl's Archivsltr österreichische GeschichtSqucllcn XV". S. .1C2 mitgcthciltc Schreiben Altrichs an den Bischof von Ch»r vom 28. Ok-tober 1 4 NN! Die Zürcher berichten an den Bischof Ortlicb von Chnr, das? sie und gcsammtc Eidgenossen mit der Herr-schaft Oesterreich zu Krieg gekommen seien. Da nn» der Bischof seines Bnrgrcchts mit Zürich wegen ihnen gegenihre Feinde zu Helsen verbunden sei, so mahnen sie ihn, sich zn rüsten und alle« zn vollziehen, was er des Bnrgrcchtswegen z» thnn schuldig sei.

48«.

Diesiftttiofen. F^ctober <v« sa»c, Simon mw.?»da?wg>.

Ttaa»»arciitv ^'»cern

Vogt, Schultheiß, Räthe, Burger und die Gemeinde zu Dießenhofen Urkunden, daß sie von denEidgenossen von Zürich, Bern, Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, GlaruS und auch Schaff-Hausen in deren abgesagtem Kriege gegen die Herrschaft Oesterreich belagert und dermaßen bedrängtworden seien, daß sie mit. Rath, Wissen und Willen der von der Herrschaft Oesterreich ihnen gesetztenHauptleutr Stadt und Schloß den Eidgenossen übergeben haben mit allen Herrlichkeiten und Rechtsamen,welche die Herrschaft Oesterreich bisher daran besessen, mit der Gerechtigkeit der Pfandschaft, der Vogte«und aller ihrer Gewaltsame an Steuern, Zöllen, Gelassen ?c. Und darauf haben sie gemeinen Eidgenossen,auch der Stadt Schaffhauscn, so lange diese mit den Eidgenossen verbündet bleibe, gehuldigt und gcschworen als ihrer obersten Herrschaft, Stadt «md Schloß ihnen oder dem Mchrtheil unter ihnen offen zuhalten u. s. >v., doch so, daß sie in diesem Kriege still sitzen dürfen, bis derselbe gerichtet oder durch