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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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October >460.

einen Stillstand (Frieden) unterbrochen wurde; die Eide sollen sie erneuern, so oft es von den Eidgenossenverlangt wird. Darauf haben die Eidgenossen ihnen ihre Freiheiten durch einen versiegelten Brief be-stätigt und insonderheit zugesichert, sie bei den Pfandschaften, alten und neuen, der Voqtei, Steuern undZöllen bleiben zu lassen. Finden die Eidgenossen nöthig, ihre Söldner in die Stadt und das Schloß zulegen, so sott das ihnen gestattet sein in ihren Kosten, doch das Zeug zur Vertheidigung sotten die vonDießenhofen auf eigene Kosten anschaffen, zur Beschirmung und Behauptung ihrer Stadt ihr Möglichstesthun und ohne gemeiner Eidgenossen oder des Mehrtheils Wissen und Willen weder mit Herren, Städtennoch Ländern Burgrecht, Vsindniß, Eide oder Gelübde machen.

Pergaincntene Urkunde mit anhängendem Siegel der Stadt Dießenhofen. Abgedruckt bei Tschndi II. «106.Der Gegcnbrief der Hanptleute, Vcnncr, Räthc, Burger, Landlcntc und Gemeinden der acht Orte und Schaphausens,gegeben vor Dicßcnhofcn an demselben Tage, ist nach dem in Dicßenhofen liegenden Original abgedruckt bei Pnpikoscr,die Landgrafschaft Thurgan (Thnrganische Beiträge II. Heft 1861) Seite 84 87.

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Arauenfeld. T4. November (Montag vor Catherine).

Tschndi: Chronik II. VI«.

»». Burgermeister, Schultheißen, Ammänncr und Räthe der Städte und Länder Zürich, Luccrn,Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus Urkunden: Da sie Frauenfeld in diesem Kriegegewonnen und alle Gerechtigkeit daselbst, die eine Herrschaft Oesterreich und Herzog Sigmunds Gemahlin,die Königin von Schottland, daselbst gehabt, an sich gezogen, so haben sie dem Schultheißen, Rath undganzer Gemeinde zu Frauenfeld und allen ihren Nachkommen versprochen, sie bei allen Freiheiten, Rechtenund guten Gewohnheiten, die sie nach Inhalt ihrer Briefe und Satzungen von Königen, Kaisern unddem Hause Oesterreich hergebracht, zu schützen und zu handhaben. I». Sigmund von Hohenlandenbergzu Frauenfeld urkundet: Daß er, nachdem die Eidgenossen Frauenfeld, die Stadt, und auch daS Schloßeingenommen und er zur Zeit denselben geschworen habe, das obgenannte Schloß und Haus ihnen zu allenZeiten offen halten wolle, daß seine Knechte jedes Jahr den Eidgenossen Treue und Gehorsam schwörensollen und daß er keinen andern Eingang in die Burg offen lassen wolle, als durch die Stadt Frauenfeld.

Hiehcr gehören folgende Acten:

Menrhlichcm sig kund vnd zc wiscn, als wir zu vnser j Heren, den aidgenossen, tomen sind vnd vnö bezogenvnd j belegen hattcnd, das bcschechcn ist zwischend des hailgcn Crütztag vnd sant Frencn tag ze herpst im lx jar, das svns die selben vnsern Heren, die aidgenossen, die sibcn ort, nam- s lich Zürich, Luzern, Vren, Schwitz, Vnderwatdcn,Zug vnd s Glares, versprochen vnd vcrhaisen Hand, vns von Frowen- j uelt vnd al die vns zc versprechen stand,lausen ze belibcn s by allen vnsern frphaitcn, altem herkamen, satzungen vnd > guten gewonhniten, die denn vnsernvordren vnd wir j har bracht Hand von kaiscrn, küngen vnd vnsern gned- s igen hcrschaft von Ocsterrich vnd vnS darvm verspro- ^ chcn vnd verhaissen Hand bricff vnd sigel zn geben, vnd s Hand vns dar vmb geben ze rechten werenvnd tröstcr j Heinrichen Etfinger, Niclanscn Brcnwald, Oschwaldcn > Schund, vogt zu Kibnrg, all dry von Zürich,Hainrichcn j Dictli, alt anunan ze Vre, Dietrichen in der Halden, des s Rautz zc Schwitz, Hainrichen Sultzniattcr,alt ainan zc s Vndcrwaldcn nit dem wald, Nndolfscn am Letten, des j Rantz zc Zug, Wcrnhern Äbli, aman zeGlares. Bsf das hct ^ die gcinain stak von Frowcnuclt vnd all die jren den obgc- s schribnen vnsern Heren, den aid»