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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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und aller andern eidlichen Verbindungen, namentlich mit den genannten drei Orten, welche von denWallisern obne sein Wissen und Willen allfälliq eingegangen werden wollten, als seinen Rechten zuwider-laufend und erbot sich, darüber vor dem Papste, dem Kaiser oder iedem competenten Richter zu Rechtzu steken. Ueber diese Inhibition wurde vor Zeugen ein notarialischer Ret aufgerichtet.

48».

m September.

Bern.

Acten, betreffend den Ausbruch des Krieges der Eidgenossen gegen Oesterreich,a. Fehdcbricfc a» Herzog Sigmund von:

Walthcr Kyscr und Heinrich Wolffcnt. Hauptleutc von Unterwalden. Samstlig vor St. Matthäustag

(29. September).

Sch»ltl)eisi, Rath »nd Gemeinde zu RappcrSwyl >1. <l. 1 4«!9, Samstag vor St. Matthäustag (2t). September).

Heinrich Hasfurtcr, Haiiptmanii, Vcnncr, Bürger und Söldner gcmcinlich von Luccr», die z» Feld gezogensind, st. st. Wiscndangcn, 1499, Dienstag nach Mauricii (2-Z. September).

Ammann. Rath und Gemeinde von Stadt und Amt Zug <1. st. 1499, Dienstag nach St. MichaclStagi3<). September).

Wilhelm und Jörg, Gebrüder, Grasen von Werdcnbcrg und SarganS, >1. <>. 1499, Donstag vor St. Mi-chaelStag l25. September).

Bernhard Gradncr st. st. 1499, Samstag vor St. MichaclStag (27. September).

Bürgermeister, Rath, Zweihundert und Bnrgcr von Zürich st. st. I 499, aus St. MichacltStag (29. September).

Die Unterwaldncr sehdcn, weil der Herzog, entgegen de» Zusagen zu Eonstanz, sie und Mithaftcn beim Papstverklagt »nd in Acht und Bann bringen wollte, weil er denen von RappcrSwyl einigen Kosten und Schaden nichtabtrage und dem Peter Ruft von Luccrn seinen Lidlohn vorenthalte; die Zngcr wegen Verklagen beim Papst undwegen Wigalois (Vigilius) Gradner von Zürich; Bernhard Gradner wegen erlittenem Schade»; die Grafen vonSarganS wegen Gcldansprüchen und der Grafschaft SarganS zugefügtem Schaden; RappcrSwyl sagt seine Eide »ndPflichten a»s und Fehde an wegen unbilliger Forderung »nd nicht erschient Schaden, Kosten »c.; Zürich wegen Ver-klagen beim Papst und WigaloiS Gradner; die Lnccrncr aus Freundschaft für die Unterwaldncr.

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t». Schreiben Herzog Sigmund« vom l 2. Oktober:

I49«>, Sonntag vor St. Gallcntag (>2. Oktober) schreibt Herzog Sigmund ans Fcldkirch an Bürgermeisterund Rath zu Bern und beklagt sich, dast zuwider dem durch den gegenwärtigen Papst Pius »nd durch den König Carlvon Frankreich zwischen ihm und den Eidgenossen vermittelten, von beiden Theilcn besiegelten Abschied von Constanzetliche Eidgenossen ihm Feindschaft angesagt hätten unter dem Vorwand, dast er sie vor dem Papste verklagt habe.Solches sei aber unwahr. Er habe einfach den Papst gebeten, de» im Abschied zu Eonstanz vorgesehene» weiter» Tagzum Versuch der Herbeiführung endlicher Ausgleichung aller Streitigkeiten »nd eines ewigen Friedens anzusehen,zumal die Eidgenossen jenem Abschied von Eonstanz, soweit er RappcrSwyl betraf, nicht nachgegangen seien »nd auchden halben Theil der Stadt Stein in Eid und Gelübde genommen haben. Daraus habe der Papst sich erinnert, wieer vormals seinem Orator zn Eonstanz geboten habe, die Partei, welche den Frieden nicht eingehen oder beobachte»wollte, mit Bann und Interdikt dazu zu halten, und habe mit Rücksicht daraus beiden Parteien geboten, den vor.gemeldeten Abschied von Eonstanz vollständig zu beobachten. Wenn nun seine Feinde vermeinten. dast er durch diesen