Zun» >460.
Kölliken, die Märchen zwischen Langnau und Eränichen, den Holzhau und die Weidcsahrt dieser Dörferund andere nachbarliche Verhältnisse, worüber die streitenden Städte auf die obgenannten SchultheißenMeyer und Räthe compromittirt hatten.
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Zürich. ünc Anqnst.
Tschndi: Chronik II. >!»».
Verhandlungen der Bischöfe von Constanz und Basel mit den Boten der eidgenössischen Orte, umden Ausbruch von Feindseligkeiten gegen Herzog Sigmund von Oesterreich zu verhindern.
Die Acten fehlen. Vgl. Jäger a. a. O. S. 283. Chmel, Materialien znr österreichischen Geschichte lt.233. — Dnrch ein Schreiben <l. <!. Edinburgh 3V. August (^onultimo Au^usti) bat König Jacob von Schottlandden König Carl VII . von Frankreich, er möchte dem Herzog von Oesterreich gegen die feindlichen Einfälle der Schweizerin die seiner Muhme (amila.) Elconora von ihrem Gemahl, dem Herzog Sigmund, zum Hcirathsgut gegebenenTerritorien mit Rath und Hälfe beistehen, wie schon sein Vorgänger aus dem schottische» Throne ihn darum gebetenhabe («contra guorum 8cvitoncium turcmar» ssuitiam alias colvnüv invinvris invlitus Monitor »ostorvostrain cklsituüinvm äs Iicni^no rvinvcki» et suocvrsu, inclitissimv >>on>ino iluci Vustrie < xlnlmnclo, SM«littori» vorclialissimv roguisivil»). Bei Chmcl, ebenda S. 234 steht dann noch die gleichzeitige Uebersepnug einesvon Carl VII. an Zürich, Bern, Solothurn, Lnccrn und Basel gerichteten Schreibens, womit er denselben die Se»dung des Ritters Johann von Finstingcu, Marschalls von Lothringen, und des Meisters Hdor von Sh, eines Parlamcntsraths, in die vom Herzog Sigmund seiner Gemahlin verschriebenen Gebiete zur Einnahme der Huldigung in derenNamen meldet und ihnen empfiehlt, dafür zu sorgen, daß sie von Niemanden beleidigt oder verhindert werden, auch dicEidgenossen kraft der zwischen ihnen und ihm geschlossene» Verbindung ermahnt, ihre Spänne und Streitigkeiten »>>>dein Herzog Sigmund freundlich auszutragen und mit demselben Frieden zu halten. Das Datum fehlt. Chmel überschreibt den Bries mit der Jahrzahl l4l!(>; derselbe scheint aber nicht eine in Folge des vorstehenden Schreibens voi»3V. August 14l,V, sondern der i» demselben angezogenen frühern Verwendung zu sein und demzufolge in das Jahr1458 zu fallen; denn am 18. August 1458 verschrieb Herzog Sigmund seiner Gemahlin dic vorder» Lande undschon TagS darauf entsendete er die an seinem Hose zu Innsbruck anwesenden Räthc des Königs von Frankreich,Johann von Finstingcn und Andere, mit seinem eigenen Rathc Werner von Zimmern, um Eid und Gelübde für dicHerzogin Eleonore in den betreffenden Landschaften aufzunehmen. Jäger a. a. O. S. 273.
482.
Ztnters. «. September.
IN, liinxin», ,iaeam»at« >'.»M!»r,>an« I'iavtolr» ,In VaNam. im Archiv der schweiz. geschicht«f?rsche»den Gesellschaft. III. 18.1. vir. Iii.
Boten von Lucern (Rudolf Schiffmann), Uri sAmmann Püntiner) und Unterwalden sAmmaN»ze Niderift) waren nach Wallis gekommen, um das Burg- und Landrecht mit den Zehnten Gombö,Naters, Visp, Siders und Sitten zu erneuern und selbes nach dem Inhalt der alten Briefe von allenKnaben und Männern über vierzehn Jahre beschwören zu lassen. Vor diesen Boten nun und den Gesand-ten der erwähnten Zehnten erließ in der Kirche zu Naters Walther von Supersap, Bischof zu Sitte",Graf und Präfect im Wallis, eine förmliche Inhibition gegen Erneuerung icner Burg- und Landrechte