tz
April >4<i'>
ZlIZ
474
^nttrn. 14EE, IE. l^»«ri.->
^»na»»nr«<»i» v»,er».
Vor gemeiner Eidgenossen Boten kam Hans Würger, Burger von Zürich, mit der Kluge, daß dievon Zürich sich weigern, ihm eine Summe von 5G» Gulden zurückzuerstatten, um die sie seinen VaterNurger Schmid gestraft haben, weil er geschworen, daS Schloß Grüningen gegen die Eidgenossen zuballen, selbes aber, von Uebermacht gedrängt, übergeben habe. Zur Rückerstattung sei aber Zürichverpflichtet, weil beim Friedensschlüsse ausgemacht worden sei, daß alle Zürcher, die der Eidgenossenwegen an Ehre oder Geld gestraft worden seien, Ehre oder Geld zurückerhalten sollen. Die bevollmäch-tigten Boten von Zürich, Rudolf von Cham, Bürgermeister, und Hans Oeri, antworteten, sie haben denalten Würger nicht der Eidgenossen wegen gestraft, sondern weil er sich Zürich gegenüber zur Bchaup-tung von Grüningen verpflichtet und das nicht gehalten habe; icne beim Frieden getroffene Verabredunghabe daher auf ihn keine Anwendung. Die Klage war beim Hofgerichte zu Rothwcil angestellt, von diefem aber an gemeine Eidgenossen gewiesen worden, deren Spruch die Parteien zu halten gelobten. DieEidgenossen entschieden nun zu Gunsten Zürichs und wiesen die Klage des Würger ab. —
LoHttdi ohne
47»
^onfltnn^. I-AEE, 5» tMoiU»!, nach dem
Bas«I: Offnung«b>>» IN. II?.
Das Baseler Offnunqobuch meldet. Auf diesen Tag soll ein freundlicher Tag sein zu Constanzvor dem Bischof von Basel und den Boten der Stadt Basel zwischen Oesterreich und den Eidgenossen.-Item der fride zwischen Inen sol stan vntz vff Pfingsten zu der sunnen vnderganq". (Freitag »nt«
47«
St. (wallen. I4«<», »<». ..nd ,t wkni.
Boten: Zürich. Heinrich Schwcnd, Ritter. Lucern. Heinrich Haöfurter, Schultheiß. Uri. Walthervon Oberndorf, Altammann. Schwyz. Dietrich in der Halten, Vogt im Gastet. Unterwaldcn.Hans Heinzli, Ammann ob dem Wald. Zug. Werni Malzach. Glaruö. Ulrich Büler, weiland Vogtiu Windeqq.
Der Pfleger und der Convent von St. Gallen und Landammann, Rath und Gemeinde von Appen-
hatten diesen Boten der Eidgenossen ihre Streitigkeiten um die Landmarchen von GeiserSegg bis in'S^lartinStobel zu rechtlichem Entscheid anvertraut. Nachdem dieselben die alten Sprüche vor sich ge-kommen und an Ort und Stelle die Streitfrage geprüft hatten, gaben sie über den einschlägigen Artikel