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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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Juli 145!'

berg, Ramsau oder anderes, soll der Berichte kalb zu denen von 'Appenzell, was dagegen außerhalbgegen Gostau und dem Bentfeld Inn gelegen ist, soll dem Gotteshaus? St, Gallen zugehören. Bei dieserMarchbestimmung soll es bleiben; Briefe und Kundschaften um diese Märchen verlieren ihre Kraft,Diese Marchbestinnnunq qilt allein für die GerichtSmarchen zwischen dem Gotteshause und dem LandeAppenzell: andere Sachen, wie Steuern, Zinse, Zebnten, Güter, Wunn und Weide zc., werden dadurchnicht betroffen, sondern verbleiben wie sie nach neuen und alten Sprüchen, Gewohnheit und Herkommenbestehen. Es siegeln die Schiedrichter und die Parteien.

rr,i<s»rrni»Iiir An» bei ,<ellw»g«r Aep'Niellt, Ilrfune«» i>!ri> MN.

Den Anlafibrics des Pflegers »nd Convcnls zu Tt. Gnllcn vom 17. Mai vorher siehe bei Zcllwcger, Appenzellcr Urkunden 'Uro, !?gg.

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Ä)?NNft«'r tini Nrqa»,. l (Millwoch »or >a»I Andreas».

Viicer».

Niclaus Brcnnwald von Zürich; Heinrich von Hunwpl, Schultheiß, und Heinrich Haofurter vonLucern. Hans Heinzli, Ammann von Unterwalden ob dem Wald, als Zugesetzte zwischengemeinenEidgenossen, so an den Emptern Richense, Hitzkilch vnd Mcyenberg mit Ir zugehörd Recht vnd die zebevogten Hand, an einem teil, vnd Schultheissen, Rathen vnd Bürgern gemeinlich der Statt Lucern, dieouch als wol vnd vil an denselben letzgenanten emptern als ein ander ort Rechtung vnd die ze bevogtenHand, an dem andern teil" - bestimmen, mit Willen der Parteien durch einen Spruch «n der Minne,die streitigen Märchen der hohen Gerichte zwischen den genannten Vogteien gemeiner Eidgenossen undden luccrnischen Aemtern Baldegg und Hochdorf. Zn Betreff der Twinqe und kleinen Gerichte und derAccker, Matten, Weiden, Hslzer, Felder, Wunn und Weiden, sowie der Gerichte und Fischcnzen in demSee soll die festgesetzte Marchlinie der hohen Gerichte den bestehenden und hergebrachten Besthvcrkalt-nissen unschädlich sein. Namens der Parteien waren bei der Verhandlung anwesend: Für gemeineEidgenossen: Jost Bsl von Schwvz, Jost Spiller, Ammann von Zug, Heinrich Schmid von Zug,letzt gemeiner Eidgenossen Vogt in obgenannten Aemtern; für Luccrn: Peter Ruft, Peter Tammann,Hans Fcer, alle des Ratbo, und Hans Dietrich, Stadtschreiber.

P»rqam«iU,n« liriunb» mit den anha»g«nt»n Zi»q»ln b»r ri«r z»i»brichltr,

<». Decciilbcr vp ^a»> Aicia», z-W.

» Uurtch.

Die Bürgermeister und Räche der Städte Zürich, Schaffhausen und Stein schließen mit einanderfolgendes FreundschaftSbündniß, welches zwischen Zürich und Stein die nächsten fünfundzwanzig Jabrr hindurch, zwischen Sckaffbausen und Stein aber so lange währen soll, als Schaffhausen mit Zürich, Bern, Lucern,Schwvz, Zug »nd Glarus ,n Bündniß bleibt: l. Zürich und Schaffhausen sollen Stein bei dem heiligenReich, schützen, schirmen und handbaben und gegen solche, welcve es davon drängen oder beschädigen wollten,