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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
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2um 145!»,

<5vnftau;. 7. Juni.

Stiftvarchiv St. (»alle»«.

Niclaus von Gundelsingen, Lehrer geistlichen Rechts, Vicar des Hofes zu Constanz; Rudolf vonCham, Altburgermeister von Zürich; Heinrich von Hunwyl, Schultheiß zu Lucern; Jtal Redmg,Landammann zu Schwyz, vergleichen die Streitigkeiten zwischen Ulrich Rösch, bestätigtem Pfleger, unddem Convent des Gotteshauses St. Galleu einerseits, und Meister Johann Hopper, Jnsigler deS HofeSzu Constanz und Kirchherrn der Kirche St. Mang bei St. Gallen, andernseitS, über die Fälle im Hoszu VernhardSzell. ES siegeln Rudolf von Cham für die Vermittler, der Pfleger und Meister JohannesHopper als Parteien. Drucke>e>m>lar.

St. (»allen. I4l.?5Z, ZD. Aull (Montag nach Sani Ulrich).

Stiftöarcinv St. (»allen.

Boten: Zürich. Heinrich Schweud, Ritter. Lucern. Heinrich HaSfurter. Uri. Jacob Käß, Altammann zu Livineu. Schwyz. Dietrich in der Halten. Unterwalden. HanS Heinzli, Altannnann.Zug. Wcrnli Malzach. Glarus. Ulrich Vüler.

Zwischen Ulrich Rösch, bestätigtem Pfleger, und dem Convent von St. Gallen eineStheilo, undLandammann, Rüthen und Landleuten zu Appenzell anderntheilö waltete Streit der Landmarchcn undLctzinen zu HeriSau wegen, indem daS Gotteshaus meinte, die Gerichte zu Baldenwyl, Schwanberg undRamSau gehören ihm, die Appenzeller aber selbe als ihnen zugehörig ansprachen. Beide Theile vertrautenden obgenannten Boten der Eidgenossen, die Marchlinie zu ziehen. Diese setzten die Marchlinie folgen-dermaßen fest:DeS ersten, das der Vach, der für Zellers Müli abflüset, die March sol sin von derMüli hinab vntz >n die Glatt, also dz die Müli vnd waz hie discnthalb dem Bach gegen dem Hoff Hübgelegen ist, dem obgenanten GotzhuS St. Gallen zugehören sol. Vnd sol denn von dem Mülikett richtigSvffgan nebent den hüsern deS Hoffs ze Berg, der des SpitalS ist, also dz der hoff Berg mit gericht denvon Appenzelle sol zugehören, vnd denn von dem Hoff ze Berg vntz vff die Egg in die HuSzelg, vndda dannen von der Egg enmitten durch Rosenbergerwald vntz in daz Holz, das man nempt denSchluch, vnd ouch enmitten durch dasselb Holz vnd da dannen richtigo vnd den nchsten diirchhin vndlnnuff in ain March, die stat by dem Türlii, an dem weg ob den Hüsern, genant Vorderfturzcnegg, alsodaS dasselb Sturzenegg dem Gotzhus sol zugehören, vnd von derselben March hin die richti vnd dennehsten vntz zu der hindrcn Sturzenegg zwischen den Hüsern in die Straß, als dann ain March stat,die ain tail dem Gotzhus gibet vnd den andern denen von Appenzelle. Vnd von derselben March diewisen nider nach der Held, in ain tannen, die da gezaichnet ist mit ain, Cruz, die da zaiget richtiS hin-über gegen dem Wattbach, vnd von derselben Tannen abhin in die Vrneschen vnd die Vrneschen ab vntzin die Sitter." Alles was innerhalb dieser Linie gegen Appenzell gelegen ist, es sei Baldenwyl, Schwan-