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Juni 1457.
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Basel. 7457, A Auni (Donstag nach Pfingsten).
Basel: OffnungSbuch, III. II.
Die Boten von Bern und Solothurn, Ludwig Hetzet und Hauptmann vom Stein, treten vorden Rath zu Basel mit Darstellung der Verhaltnisse beider Städte zur Herrschaft Oesterreich, ins-besondere wie sie die von Lauffenberg um die 11,000 Gulden vergeblich gemahnt hätten; sie begehren,daß im Falle eines Kriegszugeö auf beiden Seiten des Rheins ihnen die Stadt Basel Ein- und Durchzugerlauben, auch ihnen Velagerungszeug leihen wolle. Basel antwortet: Es hätte zwar lieber Frieden,wolle jedoch, wenn seine Räthe, deren viele abwesend seien, wieder nach Hause kommen, bedächtlich über dasBegehren seiner Eidgenossen rathschlagen. Die Boten von Bern und Solothurn wollen diese Antwortan ihre Herren bringen.
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Chambery. >457, T8. Juli.
Staatsarchiv Brr».
Ludwig, Herzog von Savoyen :c., giebt seinen Gesandten, dem Marschall Johann von Seyssel, demFranz von Greyerz, Vaillif von Waadt lVuuulli), Johann von Lornay und Johann Champion, Voll-macht, die von ihm und seinen Vorfahren mit der Stadt Bern geschlossenen Bündnisse zu erneuern, zubeschwören, wenn nöthig neu aufzurichten, zu erläutern, zu ergänzen, zu vermehren, mit dem Versprechender Ratification.
Pergamentene lateinische Urkunde mit anhängendem Siegel und eigenhändiger NamenSnnterschrift des Herzogs.
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Basel. >457, 5. ANHtlst (Mittwoch vor Saut Sixtus).
lähmet: Materialien zur österreichischen Sieschichte. N. Seite Ii!».
Arnold, Bischof von Basel, urkundet, daß bezüglich der Spanne, welche zwischen Erzherzog Albrechtvon Oesterreich einerseits und den Städten Bern und Solothurn andererseits der 10,000 rheinischenGulden wegen, welche diese für ihre Kosten bei der Belagerung von Lauffenberg und der 1500 rheinischenGulden wegen, welche Bern allein, mit Berufung auf einen durch Bischof Friedrich sei. von Basel ver-mittelten Vergleich, fordern, beide Parteien, Bern und Solothurn, auch ihre Eidgenossen von .Zürich,Lucern und Schwyz, vor ihm und vor deö Markgrafen Carl von Baden und der Stadt Basel Botenzu einem freundlichen Tage erschienen seien. Daselbst habe man die Sache mit der Parteien Einwil-ligung dahin verglichen, daß die fraglichen Forderungen, allen Rechten unbeschadet, uneingefordert anstehensollen bis zu vollem Ausgang des zwischen Oesterreich und den Eidgenossen bestehenden fünfzigjährigenFriedens. Es siegeln der Bischof von Basel, Trudpert von Staufen, Hofmeister des Markgrafen vonBadens und Burgermeister und Rath der Stadt Basel.