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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August 1450. Z47

selbst mit dem Willen derer von Freiburg, bemächtigen wolle ohne des andern TheilS Zustimmung.Auocl ex nunc in Perpetuum nvs llux prekstus «ine eonsensu et vuluntete preäiete eommunitstis^ornensis, nosgue prestietn rommunilas sine oonsensu et volnntete ipsius illuslrissimi clvmini stucis velQuorum preäictorum lmiusmoüi vill-u» et lueum Irilmrgi illiusgue territorium, stislriotuw, zurisäiatio-^sw, pertineneiesgue et appaullieias vniuarsas et sinAuIas in totc» vel in parte, per nos vei aliuw, perrn>w laeti vel alias, ciireete vel instireete gnnuis titula, racione siue eausa, aut alio guoounczuo exgui-^>to eelere, eeiam si ipsi lstriliurgenses se sponte clare vellent, non eapiemus, non oeeupalzimns,von reeipiemus, nc»n retinelninus, non aeeeptabimus aut alias nollis agniremus vel appropriabimuset gnatlienns äe nostrum, clucis memorati et eommunitatis keruensis, eeunnuni et vnanimo con-^onsu et voinntate, ut premittitur, proeesserit.)

Pergamentenes Vidimus, ausgestellt und besiegelt von Johannes Stanz, Lcntpricster zu Bern, Bruder Hermann vonErlach, Eomthur zu Konik, und Bruder Johannes von Ow, Comthur JohanncSordens in Buchse, 17. Dccember 1452.

Lucern. 18. September (Fuim» vor Mauhn).

StnatSarchiv Vncei»: Allgemeine Abschiede, IZt.

»». Jedes Ort soll auf Mittwoch nach Leodegarii (7. October) seine Boten zu Lucern haben, umdie den Zürcher» abgenommenen Fahnen denselben wieder herauszugeben, wie man das ihnen zu verstehengegeben hat. Die Voten derjenigen Orte, welche solche Fahnen haben, sollen sich mit endlicher VollmachtDerschen, um die Sache nichthinter sich bringen" zu müssen. ?». Auf demselben Tage soll man denenbvn Zürich antworten, ob man die Appenzeller auch die Eide erneuern heißen wolle. « . Man soll sichebenda berathen, ob man mit Hans Wilhelm von Friedingen einen freundlichen Tag zu Zürich leisten'volle. JedeS Ort soll 18 rheinische Gulden nach Basel bezahlen und selbe längstens in acht Tagen^ch Lucern senden. «. Heimbringen, ob man verbieten wolle, daß der Eidgenossen Knechte ohne Er-^»bniß in fremden Sold laufen, t. Sonntag nach St. Gallentag (18. October) sollen der Eidgenossen^en zu Lucern sein derer von Engelberg wegen. K. Auch deS VogtS von Grüningen wegen, damitum seinen Lohn ausgerichtet werde.

»VN

Lucern. 14S1, 1K Marz.

- Staatsarchiv Bern.

Boten- Uri. Rudolf Zützen. Schwyz. Werner Blum. Unterwaldcn. NiclauS von Rütli, Alt-ammann.

u. Schultheiß, Rath und Burger zu Bern einerseits, Castellan und Landleute von Saanen ober-halb der Beste Rotenberg andererseits, hatten Streitigkeiten über daS zwischen ihnen bestehende Burg-recht, namentlich über den Umfang der in selbem enthaltenen Verpflichtung der Leute von Saanen nntBern zu reisen, welche Verpflichtung Bern nach Inhalt des Burgrechtbriefes unbedingt in Anspruch