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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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März 1450.

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5». Es ist unserm Herrn, dem Konig, dem Markgrafen Albrecht und den Kurfürsten zu schreiben,v» Wir haben einen Tag gesetzt nach Lucern auf den Sonntag Mittefasten (15. März).

Dieses datumtose Actcnstück ist oon Cysat überschrieben:Abscheid von Boden 1450". Daß die Iohrzohlrichtig ist, ergicbt sich aus dem folgenden Missiv:

1450, 11. März (Mittwoch nach Ooull). Gemeine Reichsstädte der Verehrung in Schwaben bitten gemeineEidgenossen, eine Botschaft mit der ihrigen ans den Tag zu München auf HuasirnoäoZiZniti zu schicken, welcher Tagden Städten vom König gegenüber einigen Fürsten und Herren, mit denen sie in Feindschaft stehen, gesetzt sei.(Staatsarchiv Lucern, ungebundene Abschiede.) Siehe auch den Abschied 366.

Lttceri». 141? 11, I (am xvj Tag Merzen).

Staatsarchiv Lncern: 'Allgemeine Abschiede, 127.

Gemeiner Eidgenossen Rathsfrerinde zu Lucern versammelt, schreiben an Kaiser Friedrich oder seinebevollmächtigten Commissarien: Sie haben schon vor längerer Zeit ihn aufmerksam gemacht auf dieGefahren, welche dem heiligen römischen Reiche von dem grausamen Kriege her drohen, der zwischendem Markgrafen Albrecht von Brandenburg auf der einen, der Stadt Nürnberg und andern mit ihrverbündeten Reichsstädten auf der andern Seite, eines Herrn von Heidegg wegen geführt werde. Daraufhabe der Kaiser geantwortet, er habe den Parteien Frieden geboten und sie angewiesen, vor ihn selbstoder vor feine bevollmächtigten Commissarien um ihren Streit zu Recht zu kommen; man vernehmevber seitdem, daß dieses Friedegebotes ungeachtet die Parteien je länger desto härter sich bekriegen und daßinsbesondere die Städte sich beklagen, der Markgraf wolle sie trotz aller Rechtbote und deS kaiserlichenFriedensgebotes vom Reiche drängen. Die Eidgenossen bitten daher, als einarm glid" deS römischenricheS, den Kaiser als dessen Beschirmer und Mehrer,die Flügel üwerS künigklichen gewalteS gegene>den Pnvthyen ze erzeigen" und ihnen mit Strenge Frieden zu gebieten, damit das heilige Reich beihinein Stand lind Herkommen bleibe.

»«V

^»apprl. lAÄtl, 8. April (Mittwoch nach drin heiligen Ostertag).

Staatsarchiv Zürich.

Gütliche Richtung der Eidgenossen mit der Stadt Zürich über alle gegenseitigen Streitpunkte,'v't Ausnahme deS österreichischen Bundes. Beilage 26.

»«8

IAAP, o TA. April.

Staatsarchiv Lucerii: Allgemeine Abschiede, .1, IZS.

tt. Herzog Albrecht von Oesterreich hat sich über die von Schaffhausen beklagt und die Zürcherillgen sie aufgemahnt, weil sie aus ihrer Stadt einen Büchsenschuß auf ihn gethan und ihm damit

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