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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August 1449.

SS«.

R449, R6» AtlHvhl (Samstag nach Unserer Lieben Frowcn Tag zc mitten Ougsten, ze latin gencmpt ^ssnmxtionis).

Archiv Schwyz.

Schultheißen, Ammänner, Ruthe, Bürger und Landlentc von Lucern, Uri, Schwyz, Ob- undNidwalden thun allen geistlichen und weltlichen Fürsten und Herren, Bischöfen, Aebten, Pröpsten,Kirchherren, Leutpriestern, Chorherren, Caplänen, Grafen, freien Herren, Rittern, Knechten, Bürger-meistern, Schultheißen, Ammännern, Rathen, Vögten, Richtern, Amtleuten und Allen, denen dieserBrief vorgezeigt wird, mit klagendem Gcmlithe kund, daß das Frauenkloster zu Engelberg St. Benedicten-Ordens, worin bei hundert Frauen dem göttlichen Dienste oblagen, kürzlich vollständig abgebrannt sei,und bitten, demselben das heilige Almosen für den Wiederaufbau zukommen zu lassen.

Pergamentene Urkunde mit vier anhangenden Siegeln.

»SV

Arth. (?) Z44?», T«. September (Freitag vor Sanct Michaels Tag).

Stadtarchiv Zug! Urknndcn-Protvcvll II, 303.

Ammann, Rath und Burger von Zug einerseits und Ulrich von Hertenstein, Ammann zu Lucern,andererseits, hatten ihre Stöße und Spanne um den Umfang und die Märchen der Gerichte zu Herten-stein nach der Eidgenossen geschworner Bundbriefe Sage letztlich auf Ital Reding, Landammann zuSchwyz, als Obmann mit gleichem Zusatz, zu rechtlicher Entscheidung gesetzt. Die Parteivorträge warengehalten, die Urtheile der Zugesetzten gesprochen und dem Obmanne übergeben, dieser aber hatte vonihnen erlangt, auch in der Minne sprechen zu dürfen. Bevor er den Spruch gethan, starb er und dieSache blieb lange Zeit liegen. Um dieselbe zu Ende zu bringen, übergaben die Parteien den Entscheidin gleicher Weise als einem Obmann zu Minne oder Recht dem Sohne des Verstorbenen, Ztal Reding/Landammann zu Schwyz, und dieser setzte nun nach neuer Untersuchung und Verhandlung auf einen, Tagezu Arth an Sant Peleyen-Abend (27. August) mit Hülfe einer Rathsbotschaft von Schwyz durch einenSpruch in der Minne die Märchen der Hertensteinischen Gerichte fest und entschied, daß innert derselbendie von Hertenstein Twing, Bann und Gerichtsbarkeit über alle Dinge, Leute und Gut, haben sollten,allein die Gerichtsbarkeit über das Blut ausgenommen, wie es in dem Spruchbriefe, den vor Zeiten (1424)der Eidgenossen Voten gethan, begriffen sei.

»S8

Schwyz. I44N, RR. Oktober (Samstag vor Galli).

Archiv Schwyz.

Gemeiner Eidgenossen Boten senden dem Rathe zu Ulm und gemeinen Reichsstädten der Vereinungin Schwaben eine Copie der Antwort, welche Markgraf Albrecht von Brandenburg den Eidgenossen auf