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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mai 1448.

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seinen Ausgaben und seinen Lohn. Davon hat er gegeben dem Boten von Bern 33^/2 Pfund, denBoten der übrigen Orte jedem Zl/2 Schilling weniger denn 17 Pfund. «?. DeS ComthurS von Hohen-rein wegen soll man auf dem nächsten Tage zu Lucern die Sachen untersuchen. «1. DeS Krieges derBcrner wegen ist denen von Lucern aufgetragen, nach dem Eintreffen der Antwort Tag zu setzen undSchaffhausen, Sanct Gatten, Ueberlingen und Lindau zu ersuchen, an dem Tag durch Botschaften TheilZu nehmen, v. Zn Betreff deS Streites zwischen St. Gallen für seines Burgers Conrad Peyer sel.Erben und denen von Appenzell über Rechtsame zu Rheineck soll Schwyz beiden Theilen einen freund-lichcn Tag nach St. Gallen ansetzen; die Botet, von Lucern, Schwyz und GlaruS sotten demselben vongemeiner Eidgenossen wegen beiwohnen und die Sache zu schlichten suchen. L. Ebenda soll man denSchreiber von St. Gallen mit denen von Appenzell wegen Zwingen zu vereinbaren suchen. K'. Auf näch-sten Dienstag nach ausgehendem Mai (4. Juni) sollen die Boten zu Zug sein, um mit dem Vogt im ArgauZU rechnen. Man soll mit dem Aberg reden, daß er ebenfalls daselbst den Orten Rechnung gebe für dieZeit, da er Vogt im Argau war. I». Den Boten gefiele, daß man dem Richiner und Jenni Schmid Rechtum Recht unverdinget böte auf Burgermeister und Rath zu Constanz, zu Schaffhausen, zu Ueberlingen, zuLindau, zu St. Gallen und zu Zell in, Untersee, und darauf nach WaldShut, Stein und Dießenhofen, unddaß man denen von Tenge,, und von Balm schriebe, jenen nicht Aufenthalt zu geben, damit wir von ihnennicht ferner geschädigt werden können. Auf dem nächsten Tag zu Lucern soll man sich über diesen Gegen-stand definitiv erklären, ebenso deS ObmannS wegen, i. Mit Uberg soll geredet werden der Meyer vonBuchs wegen, denen er versprochen haben soll, 10 Gulden von dem Torner von Zürich für sie einzuziehen.^ Von dem Veringer ist jedem Orte 57 Gulden 5 Schilling geworden, auS den GcleitSbüchsen jedem^>vte 30 Pfund Haller. I. Gemeiner Eidgenossen Voten antworten dem Bürgermeister vo» Augsburg,Peter von Argun, auf eine seinerseits für Frau Anna Geßler, Herrn Caspars von Freiberg sel. ehelicheHausfrau eingelegte Verwendung, die Boten der Eidgenossen haben genannter Frau auf dem Tage zuUlm bereits Antwort auf ihr Begehren gegeben, dahin lautend, daß, sofern die Parteien, welche zu demEvbe Recht zu haben meinen, alle zusammenstünden, sie ihnen in Minne oder Recht wohl antwortenwollten. Doch den, Bürgermeister zu Ehren wolle man, wenn die genannte Frau und Herrn HermannEeßler'S sel. Söhne und HanS Wilhelm von Feudingen ihm daS vertrauten, ihm überlassen, den Eid-^"vssm dieser Sache an ein gelegenes Ort Tag zu setzen, doch nicht zu weit. Man hoffe, daß dieObrigkeiten dieses Anerbieten der TageSboten genehm halten und auf den. Tage nach Glimpf und Ehrenantworten werden. ^

Zu Ic Wahrscheinlich Geringer Sidlcr oder aber Beroldinger. Zn I. Lucerncr Allgemeiner Abschied-band gg. Das Schreiben datirt von Freitag nach dem hl. Psingsttag (17. Mai).

»44.

^ucern» R448, 17» Anni (an dem sibenzechenden Tat, des Monad Brachst).

Staatsarchiv Lucer» : Acten Zug.

Die Stadt Zug und die Gemeinden Acgeri und am Berg kommen vor die gleichen Boten vonucern, Uri, Schwyz und Unterwalden, welche den Spruch von, 25. Mai 1447 gethan, zu Er-