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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Februar 1448.

»TS.

Lucern. Z.448, TL. Februar (Mvuwg »ach Oouiy.

Staatsarchiv i!»cer»! Allgemeine Abschiede, .4. Sli.

»« Der Städte im Argau wegen sollen die Boten heimbringen, das? jedes Ort auf nächsten Sonntagzu Nacht .1 Mann nach Bremgarten, 8 Mann nach Baden, 1 Mann nach Mellingen legen soll. NachBaden soll Schwyz einen Hauptmann geben. Man soll den Leuten einschärfen, daß sie den Hauptleutengehorchen und das? keiner ohne Urlaub seinen Posten verlasse. Zug soll einen Hauptmann nach Mel-lingen geben. I». Die von Zürich klagen, daß Einige im freien Amt ihnen auf ihre dortigen GüterSteuern und Bräuche legen, anders als sie von Rechtswegen sollten. Sie haben ihnen darum Rechtgeboten auf die vier Schiedleute, worauf aber die von Knonau nicht eingehen wollen, daher Zürich begehrte,die Eidgenossen möchten mit denen von Knonau deshalb reden, damit sie sich mit diesem Rechtbotebegnügen. Man soll berathen, was man diesfalls mit denen von Zürich reden wolle, ob nicht billigsei, daß Zedermann von dem Andern Recht nehmen soll, wo sich'S gebührt, oder wie lang die vier Schied-leute im Rechte sitzen sollen, dieweil dochdie von Zürich ze eydgnossen gesprochen sint". v, Da denGestern ein freundlicher Tag nach Schaffhauscn zugesagt ist, so soll man nächsten Montag zu Beggenriedberathen, mit welchen Vollmachten man die Boten dahin senden wolle.

Baden. I T. Mai (vff Pflugs,«.).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, .4. 98.

n. Rudolf Trüllerey lind seine Ehefrau Margaretha Castler haben Ansprachen an die Eidgenossenum folgende Stücke: 1. Die von Zürich hatten dem Walter Castler sel., Vater der obgenannten FrauMargaretha, die Beste Liebenbevg um 300 Gulden versetzt; es wird nun verlangt, daß die Eidgenossendem Pfandbriefe genug thun oder das Pfand mit 300 Gulden nebst Zins wieder einlosen. 2. Fernerbesitzen sie aus der Steuer zu Egg im Grüningeramt 4 Pfund Haller Geldes und 5 Mütt Kernenzinse;sie verlangen Ausrichtung der verfallenen sowohl als der künftigen Zinse. Auf diese Anforderungensoll man dem genannten Trüllerey äuf nächstem Dage, da die Boten zusammenkommen, antworten.I». Rechnung des Vogts zu Baden. Er hat eingenommen und verrechnet für dieses Jahr: 37 MüttKernen, 2 Malter Haber und 5 Saum Wein, angeschlagen zu 22 Gulden; weiter von den Höfen undBädern zu Niederbaden 215 Gulden, davon waren 30 Gulden von? vorigen Zahre her ausstehend; anZinsgeld 19 Pfund 13 Schilling 8 Haller, an Fällen, Gelässen,Mulenfe" 28 Pfund 5 Schilling, anBußen 280 Pfund 8H2 Schilling Haller, aus den Gcleitsbüchsen 440 Pfund 5 Schilling Haller. Nochsoll der Vogt von Baden von den Aemtern die Steuern und die BeHolzung einziehen, die sie vom ver-gangenen Jahre her schuldig sind. Des großen Schadens wegen, den sie erlitten, haben jedoch die Eid-genossen ihnen die Hälfte daran nachgelassen, die andere Hälfte dagegen foll der Vogt nach Inhalt deSBuches verrechnen. Nach aller Rechnung bleibt der Vogt den Eidgenossen 135 Pfund Haller schuldig über