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Februar 1448.
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1448, A. Aehrnar (Montag nach der Herrmfaßnacht).
Staatsarchiv Lncer» ! Savoyer Acten
Gemeiner Eidgenossen Boten, und die Boten von Lucern, Uri und Unterwalden insbesondere,schreiben an Hauptmann und Landleute in Wallis auf deren Anfrage, ob sie den mit Savoyen verab-redeten Frieden eingehen sollen oder nicht: Zhre Meinung gehe dahin, der Friede sei vortheilhaft. Dabeibemerken sie, das in Wallis umlaufende Gerücht, als ob die Gesandten der Eidgenossen für die Ver-mittlung des Friedens Geld genommen, sei ihnen höchst mißfällig. Bei solcher Nachrede würden sie künf-tighin schwerlich mehr Boten finden oder Rath erthcilen können. Auch möchte solches auf die Richtungzwischen Savoyen, Bern und Freiburg, derer wegen sie gegenwärtig tagen, hindernd einwirken. („Gebenzu Basel vf Mentag nach der Herren Faßnacht xi.vüs° suk «ixiHa Henriei sie Ilunrvil«.)
Ein anderes Concept im Staatsarchiv Luccrn trägt das Datum Montag nach der alten Faßnacht(12. Februar).
Zu diesem Abschied gehört auch folgende Aufzeichnung:
Schultheiß und Rath der Stadt Luccrn und die bevollmächtigten Boten der Länder Uri und Obwalden, Hein-rich Beroldinger und Claus von Einwhl, Urkunden: Daß des Bischofs von Sitten und gemeiner Landschaft Wallisbevollmächtigte Boten vor sie gekommen seien, nämlich Hans Hcingartner, Hauptmann, und Gilg an der Kumben,und mit ihnen geredet und gehandelt haben, was folgt: 1. Danken sie für die Botschaften, die wir zu ihnen gcthan,es fei der hochgelehrte Herr Johannes Schweiger, Propst des Gotteshauses zu Luccrn St. Benedicten-Ordens, oderes feien andere Boten, die wir ihnen als Schied- oder Obleute in ihren Spännen mit dem Hause Savoyen zugesendethatten. Antwort der drci'Orte: Wir haben das mit gutem Willen gcthan und freuen uns, wenn jene Boten ihnenwohl erschossen seien. 2. Eröffnen sie, es sei ein Streit erwachsen zwischen gemeinem Land zn Eschenthal an einem unddem Bischof und gemeiner Landschaft Wallis am andern Theil. Man habe beiderseits Boten zusammengeschickt, u»>eine Ausgleichung zu versuchen. Ob selbe zu Stande komme, wisse man nicht. Wallis bitte, man möchte für den Fa^der Roth ihm 200 Schützen zn Hülse senden. Sic vernehmen, die aus Eschenthal haben ihre Botschaft hier gehabt, ui»sie zu verunglimpfen; sie bitten daher um Vorhaltung der daherigcn Anklagen und um freundlichen Rath. Antwort!Wenn sie Boten der drei Orte zur Schlichtung ihres Spans verlangen, so hoffe man, selbe werden ihnen nicht ab-geschlagen. Möchten dann die Spänne nicht verrichtet werden, so wolle man ans ihr Hülfcgesuch gütlich und glimpflichantworten. 3. Die Boten von Wallis eröffnen, sie haben vernommen, daß einer von Kropfenstein vor uns geredethabe, sie hätten mit denen von Freiburg in Ucchtland ein Bünduiß wider uns gemacht; sie bitten, das nicht Z"glauben. Antwort: Wir haben vernommen, daß die von Freiburg zu wiederholten Malen sich bei ihnen um eissolches Bündniß beworben, daß sie aber abschlägig auf solche Werbung geantwortet haben, wofür man ihnen bester^Dank sage und sie bitte, auch in Zukunft gleiches zn thun. Darauf baten die Boten von Wallis, wir Möchten ihR»unserer Räthc und Antworten schriftliche, besiegelte Urkunde geben, die sie ihren Vollmachtgebern vorweisen könnte"'Das hat man ihnen bewilligt." — Staatsarchiv Lucern, Acten Wallis. Concept ohne Ausfüllung des Da-tums. Die Ucberschrift 1446 ist von neuerer Hand und unrichtig; Hans am Heingartcn war — nach Leu1448 Landeshauptmann in Wallis.