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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mai 1447

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und Eglolf Etterli, Stadtschreiber zu Lucern; Zost Käß und Hans Bühler, Altammänner, und ClausZum Trog von Uri; Ztal Reding, Landammann, und Arnold Kupferschmid, des Raths, von Schwyz;Elans von Einwil, Altammann zu Obwalden; Walther Zelger, Ammann zu Nidwalden; HeinrichFurrer, des Raths zu Uuterwalden; Hans Hüsler, Altammann, Rudolf Letter und Peter Zob vonZug; Jost Tschudi, Landammann, Cunrad Rietler, Altammann, und Heinrich Vogel von Glarus;Heinrich Schädler, Altammanu, Bilgeri Biller, Venner, Hermann Zydler und Martin Steiger, Land-schreiber, von Appenzell, alle insgesammt und jeden insbesondere für alle genannten Orte und fürtedes insbesondere, wie die im Anlaß begriffen sind, so daß sie alle oder auch nur zwei oder drei der-selben für alle in dem gemeldeten veranlasseten Rechte den Klägern antworten sollen. Dabei gelobendie Orte, alles, was ihre Procuratoren im Rechte vornehmen, auch was vom Raths zu Ulm in Sachengeurtheilt werde, genehm und fest zu halten u. s. w.

Pergamentene Urkunde mit den Hangenden Siegeln der neun Orte.1447, 2. Mai. Mit Bezugnahme auf die Vorschrift des vom Pfalzgrafen Ludwig vermittelten Anlasses zwischenHerzog Albrecht von Oesterreich und den Eidgenossen auf Burgermeister und Rath zu Ulm, daß jeder Theil demandern Vidimus der Briefe geben soll, die ihm im Rechte nothwendig wären, Urkunden Schultheiß, Rath und Burgerzu Bern, daß sie außer denjenigen Briefen, deren Vidimus durch den Bischof von Constanz und den Abt von Reichenausie bereits vorgelegt, keine weitere gefunden haben noch zu finden wissen.

Pergamentene Urkunde mit anhangendem Siegel der Stadt Bern.

Hieher scheint auch folgender Brief zu gehören:

Einsiedel», 1447, 13. Mai. Rudolf von Ringgvltingen berichtet dem Rathe zu Bern: Der EidgenossenBoten seien einig geworden, den Boten, die nach Ulm zum Rechten kommen, einen pergamentenen Vollmachtbricf zugeben, dessen Entwurf er übersendet. Die Boten sollen mit ihren Namen darein gestellt werden. Schwyz sei befohlen,den Brief zu fertigen. Bern soll also unverzüglich die Namen der Boten, die es nach Ulm schicken wolle, an Schwyzberichten. Staatsarchiv Bern, alte Missivc II. I4II,

Ebenfalls folgendes im Lncerncr Abschiedband Z. 65 befindliche datumlose Fragment, von Eysat mit»Adscheid ze Einsiedeln, der österreichischen Anwält Anbringen 1446" (offenbar irrthümlich) überschrieben.

Item als der Anlas Zuhaltet, was brieff die Eidgnossen hinder In oder Jemand von Iren wegen habcnt, dievnser Herschaft nott sind, das sy derselben brieff Vidimus geben sollen vnder des byschoffs von Costenz vndApts der Richcnow Änsigel, vnd dieselben Vidimus sollend Im Recht kraft haben, als die houptbrieff wercndsürbracht. Vnd aber unser gnedig Herschaft betrachtet hat, daß die Eidgnossen jetz her zu dem Tag kamen, also begertdieselb vnser gnedig Hcrschaft, dz jetzgemelt Eidgnossen daran zcwisen, dz sy sölich Briefs oder derselben Vidimus invorbcrürler massc, nämlich den fridbrief des fünfzigjährigen Fridcns, auch alle brieff über die Grafschaft Habsburgvnd Baden vnd über die Acmpter Muri, HermanSwile, Richcnsee vnd S. Michelsampt vnd andere Brief, was sy derinHaben, vnser gnedigen Herschaft vnd vns von Iren wegen nach Inhalt des Anlaß geben und Jnantwurten, als dochwol billich ist."

»SS

Zürich. 1447, 18. Mtai (vfs der heiligen Vfsart tag).

Staatsarchiv Lucer».

Johannes Keller, Burgermeister, Heinrich Wetkiswiler, Claus Brennwald lind Felix Ocri, Bürgerund des Raths zu Zürich, Urkunden: Daß sie die Fehde zwischen den Schultheißen, Ammännern,