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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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November 1445.

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richten, vnd söltin die vndertädinger dar vff, wie sich der marcgraff vor Iren Heren, den Chursiirsten,erclagt hettin, das die Aydgnossen die Herschaft bekrieg» wider Gott, ere vnd als recht, vnd Hab darufbegern hilff vnd recht, an sölichs si sich nit kern woltin, dann das die Chursiirsten bayde taile verhörenwöltin. Hetten Znen also empsolhen, den Handel zu verhören vnd das ze richten, ob si möchten.Möchten si aber das nit tun, söltin sich dann ain Herschaft ftirow erclagen, so war der pfallentzgraufam vicary des riches, vor dem der kling gericht sölti werden, wenn yeman rechtes von Zm begerti;versechind sy sich, er würde tag für Zn setzen. Kamen denn bayd partyen, so beschäch, das recht war;beschäch möcht sich wol fügen, das das recht dann hert vnd schwär werden möcht, also

das acht dar über gan möcht, vnd begerten aber daruf ainer antwurt, ob wir der vier rechten deHainsvffnemmen wöltin, oder ob wir deHain recht füro darschlachen oder ynen bietten wöltin.

Vnd also nach langem vnd nauch der richstetten Raut nemen wir vns gemainlich gewaltes an vndKütten recht also: wir wöltin komm vnd darschlachen dry erber richstett, die des kriegs nit wärind vndin deHain wise mit ayd zu den Aydgnossen vnd dem krieg beHaft, gewant noch verdacht wärind, vnder denenmöchti die Herschast nemen welhe si wöltin, da wolten wir kumen vf ainen burgermaister vnd clainenraut vmb alles, das sich in den friden verloffen hett, zu berechtigen, recht um recht, das si der glich ochteten. Bedachte si aber sölichs nit gelich, so wölten wir inen gerecht werden, als noch stat, vmb diezusprach, so si an vns zesprechen mainent zehaben.

Vnd danne vmb vnser zusprüch möchten si darbietten dry fürsten, gaistlich oder weltlich, die och deskriegs nit wärind vnd mit der Herschaft nicht zetun hetind, weder belehnot, noch mit ayden verpssicht,uoch in ander weg dinstbar wärind, so woltin wir derselben och ainen vf nemen vnd vff 2n vnd sinraut komm, doch also, das er deHain zuo Zm nemen sölti, der des kriegs oder von der Herschaft belehnetwär oder der Herschaft icht verbunden wäri. Solichs vns aber gantz abgeschlachen (ward von dem">arggraftn vnd denen, so vnser vient sind), vnd wie si vor recht gebotten hettin, daby si es aber liessenGliben, dann sy woltin für komm vff die Chursiirsten Zr botten, wer die glichen gebott geton hettin.Darin wir botten nit ane rätt haben vinden mügen ze tun, vnd ward vns gerautten vnd beducht vnsalle von dm aydgnossen gemainlich vnd einhellenclich, das wir alle vnser rechtlichen gebott, so wir vffbisem tag der Herschaft vnd dm von .Zürch gebotten hettin, noch ainost lutter vnd gantz erzaltint vnddar vff gnädeclichm bättin die vndertädinger, an Zr Heren, die Chursiirsten, ze bringen, in Massen alswir gebotten vnd geantwurt hettin, vnd si noch vnser wegen gütlich zebittm, Znen bevolhm vnsri gebottfür gut ze haben vnd anzesehen, daö wir vnd vnser vordren ye die sygent gesin, die gehorsam vnder-tanen sygent gewesen vnd noch, ob Got wil, Ewenclichen sin wellen des hailgen römischen riches, vndvns also genädenclich by dem, so wir zuo des Hailigen riches Händen inne haben, schützen, schirmen vndhanthaben wellen vnd da noch nit trcngen lausten in kam weg über sölich geliche, billiche, rechtlichegebott, als si wol gehört hettind, so wir der Herschast vnd den von Zürich getan hettin, vnd begertind,das si dero von Zürich fach Znen wöltind für nemen, sider si recht Hoptsacher wärind, vnd durch diesich dis;er krieg erhaben hettin, sider si selber beduchti, das wir den von Zürich ain glich, völlig rechtgebotten hettind. Wir getruitint vnd hoftint, Zren gnauden die wär so verstantlich vnd möchtint selbswol mercken, söltint wir über söliche geliche, billiche gebott, so wir geton hettin, bekriegt werden, dasMan vns von dem hailgen römischen rich mutwillenclich trengen vnd wider Gott, ere vnd recht vnd

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