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November 1445.
allen gelimpf bekriegen wöltin, dar vmb wir vnser gnädigen Heren, die Churfiirsten, wol anzeruffenhettin, vns also zehanthaben by dem Hailigen römischen rich.
Vnd also antwurten die vndertädinger, vnd der von Zürich antwurt wäri also, dz si sich nimer,weder in lieb noch in leid, von der Herschaft nit schaiden noch betädingen laussen wöltin, E das derHerschaft och ain benüglich beschäch vm Zr zuosprüch, vnd wir batten also des gelich der richstett botten,vnser gelimpf Zr fründen och zesagen, als wir Znen des sunders wol getruwtint.
Also band sich nach dem allen die vndertädinger ainhellenclich vnder rett, das si bcduchte, das dieAydgnossen an sölichen gcbotten als geliche, billiche gebott der Herschaft vnd den von Zürch gebottenhetten, das sy vns mit kainem gelimpf die nit ze verschlachen hettin, vnd würden also ernstlichen mitdem marcgrafen vnd vnser Widersachern reden, das st bedencken wöltin, das si mit glimpf die vnsernrechtlichen gebott nit billich verschlugen vnd sich fürbas nit zeklagen hetten, das wir sy bekriegtin widerGot, ere vnd recht, vnd das sölichs billich vf nämen oder andre geliche gebott darschlugen. Also schlugentsi vns dar vnd batten die sechs Churfürften vmb alle vnsre zusprach, das wir dero ainen nemen söltinwelhen wir wöltin, vor dem vnd sinen rätten si' vns gerecht werden weltin vmb all vnser zusprüch. Desglichen so weltin si aines rechten laussen von vns benügen mit ainem glichen zusatz vff ainen gmainenman, den die Herschaft neme aus ainer richstatt, wellen st och welte, vnd das derselb sinen ayd der statt,da er hin gehört, vf gäbe vnd niemand nicht verbunden sin söltin. Vnd dann dero von .Zürch wegenbütten si vns, das man mit wißhaften tädingcn vmb ainen gmainen mann redti, ob man des bekomenmöchti, oder dz yettwcder taile zwen zuo den stössen satzti, vnd möchtcnt die aines gmainen mans nitüber komen vß ainer richstatt, das danne die kurfürsten am Rin ainen gmainen man vns geben söltin
Also antwurten wir ainhellenclich der Herschaft, wie wir das setz am testen geantwurt vnd gebottenhettin, daby liessent wir es aber beliben vnd bättin si, als vor, solich vnser antwurt für guot vnd imallerbesten an vnsri Heren, die Churfürsten, zebringen; des glich der richstetten botten och. Vnd vmbdie von Zürich liessen wier es och by der vordrigen antwurt beliben, sider wir von Zren gnaudcn selbverstanden hettind so vil, ob der Herschaft fach betädingot wurde, so wäre, als si beduchti, Znen ainvöllig gebott beschehen, vnd auch sy sich von der Herschaft nimer sündren wöltin, e das der Hcrschaftfach och betädinget werde, vnd das es denn nit not wäri, Znen fürbas recht zebietten.
Vnd nauch dem do brauchtent die vndertädinger an vns: syder wir der Herschaft recht buttind vsfdry erber, from richstett vmb Zr zusprach, vnder denen si ainen nemen möchte, welhen si wetten, stbedächte si billich, dz wir die dry stet och nemen sötten. Vnd also antwurten wir, ob sy das recht zu»saytin, so weiten wir si dann nemen; wöltin si aber des rechten nit in gan, so bedüchti si nit notturstze nemen, si wöltint soch die ftett vns sust für argwänig haben, vf die wir die lütrung bieten, als obstaut. Also nauch vil red ward vns gerautten von der richstett botten vnd sust von guotten fründen,dz wir die stet namtint, dann es bedüchti si, gut vnd geraten sin, vnd ward vns daby vast gerautten,dz wir nit liessent, wir büttind es vf Vlm, vf Rauenspurg, vf Ucberlingen, won vf welhe statt wir essoch buttind, die stat hettin der andren richstetten raut in dem rechtspruch vnd werde doch eben fastdurch die von Vlm gan. So wäri es vns da gmain vnd wäri vns och Wäger, dann vf ainen gmainenman von manger laye fachen wegen, do liessent der mechtigen deHainen, so von der Herschaft bclechnotwärint, by dem rechten. Vnd nach sölichen ernstlichen rätten, so man vns riet, da vndcrrettan wirbotten vns, was gwaltes yderman hettin vnd sider vns allen etwas gewaltes geben was, do wurden wir