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Mai 1444.
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Atts dem Feld. H A. Mtai (am xv. tag Meyca).
Staatsarchiv Luret»! Allgemeine Abschiede t, l!I,
Schultheißen, Ammanner, Hauptleutc, Venner, Ruthe und Gemeinden der Städte und LänderBern, Lucern, Solothurn, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glavus, „als wir ietz zefeld gezogen sind", erlassen an den Erzbischof Dietrich von Cöln ein Rechtfertigungsschreiben in Betreffdes Krieges gegen Zürich und Oesterreich.
Das Schreiben lautet: „Hochwirdiger vnd durchlüchtendcr fürst, In Gott vatter vnd gnädiger Herr. Vnserwillig dienst sye ülvern hochwirdigen fürstlichen gnaden mit gutem willen zu allen ziten bereit, als pillich ist. Allercrwirdigoster vnd gnedigoster Herr, wir fügen ttwern hochwirdigen fürstlichen gnaden ze Wilsten, das es sich vor etwasIaren gemachct hat, das die von Zürich, die doch by hundert Jarcn daher vnser bundgcnossen gewesen sint, etlichenvndcr vns die frhen Richsstrassen verschlugcnt vnd vns korn vnd win, so wir vsserthalb Iren gebieten koufftcn, nitdurch Ire land oder schloß wolten füren lasten, dann niit grossen trang vnd nüwernngen, anders denn wir von alterher komm waren, wie wol wir Inen gern davon geben hätten Zöll vnd vngelt, wie das von alter her komm waS,als vcrr das wir si darüber fürnamm mit Recht nach Ir vnd vnsers gesworncn bundes sag. Also schlngmt si dasganz vs vnd verachteten dar an Ir bünd, eid vnd Er durch Iren Höchen niut, als verr das wir nit mochtent vberwerden, wir müßten si wisen vnd darzn halten, das si Ir geswornen pund an vns hielten, als wir sölichs gcpruchtHanl iclveltcn ze tund vnd einandern gehorsam ze machen, also verr das si sich von nüwem verschribmd mit brieffmvnd sigeln fürwerthin elvenklich vmb all fachen, nützit vsgenomen noch Hindan gesetzt, Recht vmb Recht zegeben vndze neinen nach Ir vnd vnsers geswornen bundes sag, on alle fürwort vnd widerred. Vnd daruff gaben wir Inen onchdo wider schloß, land vnd lüt etwe vil, so wir Inen angcwunnen hatten. Darnach wurden wir eins, vnser altenpund mit eidcn ze ernüwcrn vmb des willen, das vns semlicher Jntrag nit mer bescheche. Nach dem allem, so sint dievon Zürich zngefarn vnd Hand ein nüw Puntniß mit einer Herschast von Oesterrich gemacht vnd dieselb Herschaft hatsi onch angenomen, vber das vnd si wol gewüstet hant, das wir vnd si mit der Herschaft von Oesterrich manig Iarin offenen kriegen gestanden sint vnd noch mit Inen darin sym vnd die von Zürich des honptsächer vnd stiffter merdann wir gewesen sint. Darüber noch nie kein volkomne Richtung, sunder allein ein frid ein Jarzal daran gemachetward, darin klerlich begriffen ist, das dcweder teil dem andern die sinen weder ze burgern, burgrccht, lantman, ver-puntnissen, noch zu deHeim andern schirm mpfahen noch annemen sol w., als der selb frid das klerlich begriffen hat.Semlich frid die Herschaft verachtet, damit das si die von Zürich in verpuntnisse an sich gcnoinen vnd nach vnscrwbedunken den frid an vns nit gehalten hat, vnd vber das vnser vordem in denselben alten kriegen einandern ver-sprachen, als dann sölichs in allen kriegen gewonlich ist zctund, das sich kein ort mit der obgmanten Herschast on derandern wüsten vnd willen nit vs sünen sölle, das die von Zürich onch übersehen vnd mit sainpt der Herschaft semlichverpnntnisicn an sich genomen Hand, als vorstat. Haruber vnd onch das si vns vnser gemeinen brieff nit heruß gebenwolten, die wir ze getrüwcr Hand hinder si gelcit hatten, da namen wir si aber für mit Recht nach Ir vnd onsetbündcn sag, das st aber verachtet Hand, wie wol si sich sölichs nit mer ze tund, als vor stat, verschriben Hand vnd oncherst bi zwein Iaren zu den heiligen gesworen Hand, Ir bünd mit vns allen vnd Jeklichcn insunders getrüwlichvnd erbcrlichcn ze halten vnd denen nachzekomen on alle fürwort. Vnd als wir si aber fürgcnomcn Hand ze wisen,Iren alten bänden nachzekomen, als sölichs vnscre gcwonhcit ist, so hant sich ein lantvogt vnd ander amptlüt einerHerschaft von Oesterrich mit macht widerstanden, si vor scmlichcm ze schirmen, vber das die obgmanten von Zürichin Jrcm nüwen pnnd mit der Herschaft gemacht, vnsern alten pund lntcr vorbehalten hant vnd ober das wir vo»