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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August 1443.

S«8.

Vor Nopprrsivt)!. R-A43, An<^nsk (an Sauet Laurenzenabend).

Ts6,udi: Chronik It. ZgZ.

Waffenstillstand zwischen dem Markgrafen Wilhelm von Höchberg, NamenS der Herrschaft Oesterreich und der Stadt Zürich einerseits, den sechs Orten Lucern, Uvi, Schwyz, Unterwalden, .Zugund GlaruS andererseits, vom 10. August (St. Lorenzentag) 1443 bis 23. April (St. Zörg) 1444,vermittelt durch Heinrich von Hewen, Bischof von Constanz. Beilage t».

Die Urkunde dieses Wasfenstillstandes konnte nicht aufgefunden werden; sie wird daher in der Beilage nachTschndi und Fründ abgedruckt.

Den 12. August schreiben Schultheiß, Hauptleute, Näthc und Bürger von Bern aus dem Lager vor Lauffcn-berg, sie nehmen diesen Frieden nicht an, da sie mit großen Kosten den Zug vor Lauffcnberg unternommen und auchSolothurn und Basel dazu gemahnt hätten. Gleiche Anzeige machten sie unter gleichem Datum an den Bischof vonConstanz und an den Markgrafen von Höchberg, der Herrschaft Oesterreich Landvogt. Staatsarchiv Bern,Deutsches Missivenbuch eL. 51, 52, 54, 57.

Vor Lauffenberg. I4AZ, TZ. August (Sauet Bartholomäus Abend).

^taatsnl'cinv Bern.

Richtung und Vertrag zwischen dem Markgrafen Wilhelm von Höchberg, österreichischen Land-vogt im Elsaß, Sundgau, BreiSgau und Schwarzwald auf der einen, und den Städten Bern, Baselund Solothurn auf der andern Seite, unter Vermittlung Friedrich'S, Bischofs von Basel, deSGrafen HanS von Thierstein und Rudolfs von Ramstein, über die besondern Beschwerden der Bernergegen Oesterreich und Aufhebung der Belagerung von Lauffenberg. Beilage 49.

Tschudi II. 395 erwähnt auch eines Tages der drei Länder zu Bezgenriet) zwischen dem 11. und 2V. August,um eine von Bern an dieselben ergangene Mahnung zum Zuzug vor Lauffcnberg zu bcrathcn.

Ahoinselden. R44Z, TZ. Oktober (Mittwoch nach Lucas Evang.).

Tschudi! Chronik II. ZW.

Die Boten des ConciliumS von Basel machen mit Beihülfe der Boten von Straßburg, Constanz,Hagenau, Colmar, Schlettstadt, Mülhausen und Rheinfelden zwischen dem Markgrafen von Hochberg,Namens der Herrschaft Oesterreich, einerseits, und der Stadt Basel, bei der sich auch die Botender eidgenössischen Orte Bern, Solothurn, Lucern, Uri, Schwyz und Unterwalden befanden,andererseits, eine Richtung über verschiedene im Frieden von Lauffenberg nicht erledigte oder seitheraufgestandene.Streitpunkte.

Die Urkunde ist von Iselin der Tschudischen Chronik am augefiihrten Orte als Note beigefügt.