Juni 1442.
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„Eidgenossen") in solicher maß gctrnwend, verneinend sy vnsern Handel, möchtcnd sy dann vns vnzucht darnmd zuziechcn,das sy das vitlicht tätind. Darum bcdücht vnS snnder notturftig, das vnser Herr, der kling, vns wol besorgt! mittreffenlichen litten, ob man vns vtzit args wölte zuziechcn, eS were vor vnd ec die sach^ beschlossen wnrd oder nach-malen, das man vns dann getrnwlich zusech vnd hilfflich were; das werbend onch, als Nch das best bednnkt, das istvns sunder notdurftig. Vnd sunder möcht vns Thüring von Hallwil als zu einem landuogt vnd Houptman hie obenim land werden, wer vns ze mal lieb vnd gevcllig. Wir habend onch In ernstlich gebctten, sich förderlich hinab zcfügend vnd das best zu vnsern fachen ze reden vnd zctund, da wir hoffend, das er solichs tüg, won er meint, wo erzu vnsern fachen kein, das er darzu das best welle reden vnd tun. Nnzemal müssend wir nch nützit notdürftigs zcschriben, denn tund in allen vnsern fachen das best, als Jr denn wiß gnng sind vnd wir üch des ganz wol zngetrnwend.Damit beuclhcnd wir nch dem almechtigen Gott vnd bittend In, das er lllch allezit wolumglikeit vnd gcsnnt verlichvnd geb, vnd lassend vns allezit wissen, wie es üch gang vnd wie es vnib üch stand. Vnd besunder wollend wir gernhören, was Amman Rcdings werben were vnd wie er empfangen sig vnd gehalten worden. Mögend Jr sölichSerfaren oder ist üch darumb ützit wissend, das scheidend vns och eigenlich vnd fürdcrlich. Geben vff Cinstag den xijtag Brachodes anno llonnui xni/. Lieben fründ, Jr verstand in discm vnserm schriben wol Meldung etlicher Artikeln.Nu wissen wir wol, das Jr darin vnd in allen fachen das best werbend vnd tnnd. Vmb das tilgen wir üch zcwissen,ob üch die fachen, nachdem vnd wir sy in vnserm schriben gemeldet Hand, nit snrgang möchten haben, das wir den-nocht by dem nottel, den Jr vns gesant Hand, wellen belibcn, haben och dz also mit Rütte» pgd bürgern beschlossen.Och so senden wir üch dm artikel als von des lIastals wegen, wie der in dem Sprnchbrief stat, vmb das Jr denVrteilbrieff, so vns sol werden, darnach bester bas wissent zu stellen.
Bürgermeister vnd Natt der statt Zürich."
(Papier.) Staatsarchiv Zürich, ebenda Nr». t«37.
ö. Unter den: Datum: Achcn, am Sonntag nach Sant Veitstag, am Tage der Krönung, giebt König Fried-rich III. denen von Zürich noch folgende pergamentene Urkunden mit anhängendem Majcstätssiegcl, als:
1. Urkunde über Abtretung deS Zürichwärts der Glatt gelegenen Thcilcs der Grafschaft Kybnrg.
2. Verheißung, den Heinrich Schwend für die ersten zwei Jahre zum Vogt über die zu seinen Händen kommendeGrafschaft Kybnrg zu setzen und in Zukunft mit der Besetzung derselben zu verfahren, wie es in der Ueber-cinkunft mit Zürich aus besonderer Gnade festgesetzt worden. Verheißung, die Grafschaft nie vom HauseOesterreich zu veräußern, außer sie werde Zürich unter gleichen Bedingungen zum Voraus angeboten, u. s. w.Eventuelle Versicherung in Betreff der Grafschaft Baden nach Maßgabe der Notcl.
I. Bestätigung aller Privilegien, Freiheiten, guten Gewohnheiten, Handfesten, Pfandschaften, Lehen :c. derStadt Zürich: „ onch insnndcrheit was die egcnanten von Zürich fürbasscr in der Stat zu Zürich setzen vndordnen werden durch guts, frids vnd schirms armer vnd reicher lcntc vnd durch Jr Stat nutz vnd Ercnwillen oder der, so zu Inen gehörend, daz das kraft vnd macht haben sol, doch vns vnd dem Reich, onchgemeynem nutze vnverdrosscnlich vnd vnschedlich, als In daö onch vormals gegeben ist".
Urkunde» im Staatsarchiv Zürich.
Hnrich. 144T, R 7. ÄUHltst (Freitag nach Unserer Frauen Tag zc Mitte Ottgstcu).
Chmel: Materialien zur östcrreichischcn Geschichte, I. z. Seite tat.
Gegenbrief des Bürgermeisters, der Räthe und Burger von .Zürich auf den königlichen Brief derRichtung und Vereinigung zwischen dem HauS Oesterreich und der Stadt Zürich vom 17. Juni vorher. —Beilage 17.
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