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Mai 1442.
zu zwei Dritteln dem Dorf gehören. 4. Die von Hertenstein sollen ft'irderhin die von Rüti an ihremGotteshaus, andere Gotteshäuser oder Leute, die daselbst Rechte und Nutzungen besitzen, an denselbenweder irren noch drängen, sondern sie lassen bauen, nutzen, nießen, besetzen, entsetzen w. nach Nothdurft.5. Wen» Iemand zu Rüti ein Haus verkaufte, so soll er nicht pslichtig sein, denen von Hertenstein dendritten Pfenning zu geben, eS wäre denn, daß sie ein solches Recht oder Herkommen bewiesen. l>. Wergemeiner Eidgenossen Vogt daselbst ist, dem sollen die Dorfleute zu Rliti schwören und der Vogt sollihnen in den Eid binden, daß sie dem von Hertenstein und seinen Erben gehorsam sein sollen und wollen,wie das von Alter her gekommen ist. Auf Befehl der Boten und in ihrem Namen siegelt Thüringvon Ringgoltingen, Vogt zu Baden.
Achen. Juni (Sonntag nach St. Bcitstag).
Staatsarchiv Zürich.
». Richtung der Feindseligkeiten zwischen dem römischen König Friedrich III. und dem HauseOesterreich einerseits und der Stadt Zürich andererseits, des Sarganserlandes und der Häuser Freu-denberg und Nidberg wegen, Abtretung der Grafschaft Kyburg an daS HauS Oesterreich u. s. w. —Beilage Iii — ?». Ewiger Bund König Friedrichs für sich und die Herzoge Albrecht und Sigmundvon Oesterreich und ihre Städte und Gebiete von Rheineck, Feldkirch, Bludenz, Kyburg, Winterthur,Dießenhofen, WaldShut, Lauffenberg, Hauenstein, Schwarzwald, Seckingen, Rheinfelden, init Bürger-meister, Räthen und Burgern der Stadt Zürich. — Beilage 46.
Dazu gehören folgende Actenstücke:
1. 1441, 4.DcceMber. Vff Mentag vor vnser lieben frowcn tag ooimoxtionis anuc> neeovxich Rattschlagung
der Ratten vnd burgcr, als die zu diser fach geben sind.
Item als Herr Marquard Brisacher vor beiden Räten gewesen vnd darnach für den grossen Rat komm ist, daincnigerlcy gerett hat, als von vnscres gnedigostcn Herren, des römischen küngs, wegen; darnff nu vor dem grossen.Natt cttwas gcrattschlagct ist vnd sunderlich sind cttlich darzu geschiben vnd geordnet, die sölich fachen als von Kiburgwegen für sich nemen vnd darnff ettwie mangen weg rattschlagen, was fürer dar Inn ze werbend sig, so sol es widerfür beid Rütte komm vnd denn an den grossen Natt. Vnd sind dis nachgeschriben darzu geben: Herr Hans Schwend,Herr Rudolf Stüß, Herr Swarzmurcr, Herr Heinrich Schwend, alt Brunner, Heinrich Uesikon, Wettischwilcr, Iburg-schmid, Cunrat von Cham, Hans Frick, Litpolt Gucl, Oschwald Schmid, Cunrat My, Cum Spenly, Paulus Göldly,Peter Glatt vnd Heinrich Schitterberg. Vnd sy Hand vff die fachen gerattschlaget in sölich weg, wis, form vnd maß,als hienach geschribm stat, von einem stuk an das ander.
Item des ersten, das wir mit vns ncmind alle die brieff vnd frigheiten, die dahar rürend, als vmb die Herr-schaften Kyburg, Grüningm vnd Regmspcrg, vuch Andelfingen, vnd onch die brieff vmb die gült, die wir abgekoufstHand von den Mandachern vnd andern zu Schasshusen, onch von meistcr Vlrich, dem arzat zu Costenz, vnd was vnsbrieffcn zu vnsern fachen dienen mag, der sollen wir abschrifft vnd villimus nemen.
Item darzu ander brieff in ein sunder büchli, die dahar rürend von kciser Sigmund, diewil er küng Vnd keiftrgewesen ist, vnd die Vits geben sind sider dem Consili zu Costenz, von Herzog Fridrichs vnd des lands wegen, wz vn«darzu och gcdicnm inag vmb das, ob man vns der fachen vtzit gedenken wind, das wir vnS denn damit verantwnrteümögind, vnd solichc villimus vnd abschrifft zöigcnd nach vnser notturfft.