August 1440.
141
von Hallwyl die Spanne und Zweyungen zwischen Ulrich Himmcli und Hans Müller und ihrenHelfern Veit von Isenburg, Ritter, und Hans von Nechberg von der hohen Rechberg einerseits und denBurgermeistern, Schultheißen, Ammännern, Rathen und Gemeinden von Zürich, Bern, Lucern,Solothurn, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, GlavuS, St. Gallen, Appenzell und allenihren Helfern andererseits. Die bisher erlaufenen Sachen, es seien Todtschläge, Gefangenschaften, Nah-men u. s. w,, welche während dieser Feindschaft vorgefallen, sollen gerichtet sein und nicht weiter gerächtwerden, die Gefangenen ohne Schätzung ledig sein. 2n der Hauptsache, um welche die Fehde begonnen,nämlich der Ansprachen halb, welche Ulrich Himmeli und Hans Müller an die Eidgenossen oder jedesOrt insbesondere zu haben vermeinen, sollen beide Parteien zu einem unverdingeten Rechten kommen aufden edeln Ritter, Herrn Wilhelm von Grünenberg, als auf einen gemeinen Mann mit gleichem Zusatzzweier ehrbarer Männer von jeder Partei, bei deren rechtlichem Ausspruch es dann bleiben soll. Dochsoll in solchem Rechten ausgeschlossen sein Acht und Bann von des Gerichts wegen, das zu Appenzellüber Himmeli und Müller wegen des an Uli Häch verübten Todtschlags ergangen ist.
Auch abgedruckt bei Lellwegcr, Appenzeller Urkunden II. Nro. 3Ij.
Ulrich Himmcli und Hans Müller Urkunden zu Schaffhausen unter dem Siegel Graf Heinrichs von Lupfen,Landgrafen zu Stuhlingen, und Hansen von Klingenberg, Ritters, den 26. August (Freitag nach Bartholomen)1440, daß sie der zwischen ihnen und ihren Helfern Veit von Isenburg w. und den Eidgenossen, St. Gallern und Appen-zellern durch den Hauptmann und etliche Gesellen der Ritterschaft St. Georgsordens gemachten Richtung und demCompromiß ans Wilhelm von Grünenbcrg getreu nachleben und im entgegengesetzten Falle sich als meineidige Leutebehandeln lassen wollen. (Ebenda.)
SÄ«
144«, TV. October.
Archiv der schweizerischen geschichtsorschcnden Gesellschaft, III. liä.
Rudolf Hofmeister, Schultheiß von Bern, und Johann Felga, Altschultheiß von Freiburg, gebeneinen schiedrichterlichen Spruch über einen Marchenstreit zwischen den Gemeinden Saviese und Gundisim Wallis.
Angeführt mit andern auf diesen Streit bezüglichen Acten aus den diplomatischen Sammlungen des CanonicusA. ll. <1s Rivas von cls dinAizzg, 1. o.
SSV
R44V, T4» Oktober (Montag vor Simonis und Inda).
Wcgclin: Pfävers.rr.g.slc» Nr. Sit.
Absagebrief derer von Schwyz und Glarus an Hauptmann, Rath und Gemeinde im Sarganser-land, ,.so in des Grafen Heinrichs von Sangans, vnseres lantmans, gerichten vnd Herrschaften imSanganserland gesessen sind, als von solichs grossen trangs, vnrechts, vbels vnd Mutwillens wegen, so2r an 2m begand.» ' Abg.dn.ckl b.i Tschudi... z««.