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October 1439.
bischoff zu Costentz, vnsern gnedigcn Herrn, zwüschend vns beiden Partyen ein rechter, redlicher, durchgendcr, vffrechter,getrüwer, vngeuärlicher frid vnd gütlicher bestand betedingt worden ist nach lut vnd sag solicher versigelter friedbriefe,von vns beiden teilen darüber gemacht vnd geben, dcrsclb frid also gcstelt vnd gesetzt worden ist, dz er weren solt vntzitvff Sant Kathrinen tag der heiligen Jungfrowen, so aller nechst knmpt nach datuin diß briefs, denselben tag vnd dienacht über. Also haben wir mit gutem rat, rechter wissen vnd snnderm gutem willen wolbcdachtcnktich sölich abgemel-deten frid mit allen sinen stucken, Puncten vnd artiklen lassen erstrecken, erlengern vnd fürbz anstellen vntzit von SantKathrinen tag der heiligen Jungfrowen, so allernechst kompt, nach datum diß briefs über ein gantz Jar, dz ist santKathrinen tag, alz man zelten wirt von der gcburt Cristi tuscnt vierhundert vnd vierzig Jar, denselben tag vnd dienacht über, erstreckend vnd erlcngernd den frid also mit kraft diß briefs, also dz wir obgenante, Bürgermeister vndRat zu Zürich, alle die vnsern, die vns zugehörend vnd zn versprechend stand, vnser wissentlich Helfer vnd Helfershelfervnd alle die, so vnserhalb von bnntniß oder ander fach wegen zu sölicher abgemeldeter fach, krieg vnd zweytracht Haft,verdacht vnd darundcr gcwant sind, mit vnser gnedigcn Herschaft von Ocsterrich, allen den Iren vnd den, so Irengnaden zu versprechend stand, Iren wissentlichen Helfern vnd Helfershelfern vnd allen den, so von Inen oder der Irenwegen zu sölichem krieg vnd der zweytracht Haft, gcwant vnd darunder verdacht sind, solichen vffrechtcn, durchgcndenfrid vnd gütlichen bestand haben sollend vnd wellend vnd darin ntttzit tragen, noch dawider tun, schaffen noch Verheugengetan werden bi vnsern vesten vnd guten trüwen, alle geuerd har In vsgesetzt.
Es ist och jetz nämlich bereit, dz wir einen gütlichen, früntlichen tag leisten füllend mit der egenantcn vnsergnedigcn Herrschaft von Ocsterrich zu Veltkilch in ircm schloß vff sant Jergen tag, so aller nechst kompt nach datumdiß briefs, ob die fach in früntschaft betragen werden möchtcnd; vnd wie sich die fachen vff dem tag vcrhandlend, oderob der tag nit geleist werd, nach dem sol die fach in dem friden bestan diz zil vß, als dz abgemeldet ist, an allen Jntrag,by der gliibt alz vor stat, sollichs gütlichen tagcs ze leistend wir vns früntlich begeben Hand, dem crberlich nachzegand.
Wer aber, dz ein fürst von Ocsterrich heruß zn land kein vnd des gnad den selben gütlichen tag fürderlicher vndc denn zu Sant Jergen tag leisten Welt, dar in wellen wir sinen fürstlichen gnaden zn genallen vnd willen stan, dochdz solicher tag an gelegen stett gesetzt werd, da wir Inn komlich gesnchcn mugind.
Vnd wenn »vir sölicher fach vnd früntlicher, gütlicher erlengrung vnd erstrcckung des bescheidnen fridenö vndgütlichen bestandz mit den Worten, alz obgeschriben ist, Jngegangen sind, des zn warcm, stätem vrkund, so haben »vir,obgcnauten Bürgermeister vnd Nete der statt Zürich, vnser statt Jnsigcl ossenlich gehenkt an discn bricf, der geben istvff donstag nechst vor sant Gallen tag anno 1439. —
Item der obgeschriben frid ist also von Bürgermeistern, Reten, Zunftmeistern vnd dem grossen rat vffgenomen,doch ist har um vßgcsetzt, wz vns versprochen ist von des nomen wegen, dem muge» wir nachgedcnkcn vnd darin tu»alz vns bedunkt, dz es vns notturftig vnd eben sig, also dz es discn friden nützit berürcn sol.
Item vnd ist der frid also erstreckt durch den wolgcborncn Margrauen Wilhelm von Hochberg, Lantvogt, Hansenvon Flachsland, Friedrich vom Hus vnd mcistcr Caspar von Fröwis, custer vnd corherr ze Basel vff der Herrschaftteil, zu Howenstein in dem schloß.
Item so Warend botten von Zürich Herr R. Stüssi, Ritter, Altburgcrmeistcr, Her Hans Swend, ritter."
Zug. NT. Januar (Zinstag nach dem zwölften Tag).
KlingeNiergcr-Chronik, Seite ZKft.
Rechtbieten Zürich6 gegen Schwyz und Glaruö vor den Boten gemeiner Eidgenossen undanderer Städte.