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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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November 1438. 131

Knecht sein Korn wieder erstatten und ihn bei dem Seinen, es seie Erblehen oder anderes Gut, bleibenlassen. ?». Ferner soll man gedenken an Ulrich Amsler, Burger zu Bern, seines Lehens wegen, das ervon der Aebtissin von Schannis hat. Item an derer von Zürich weitere Ansprachen an die von Schwyz,alsvon des strows, höws vnd buwes in der March; item als der Eidgnossen Botten vnder den lachengeritten sind vnd sy vcrklegt Hand; item dz sy die von Zürich vor vnserin Herrn, dem küng, verklagtHand; item daz die von Switz redent, die von Zürich sigind erlöst, meineid vnd haltend weder eid nochere; item daz sy denen von Zürich die March sant Niclaus stud verruckt Hand vber die rechtenMarch iiift schritt; item daz die von Switz die von Zürich gesumpt Hand, do sy zu veld tagend, vndIre schiff gehindert". «?.Vmb die gericht ze Westvalen nota: Es Hand sich die von Bernvnderrett vff der Eidgnossen verbessrung also, dz man ein ordnung machte durch alle Eidgnosschaft,daz wer der were, der deheinen in aller Eidgnosschaft an deHein frömd gericht, Es sig geistlich oderweltlich, sürneme oder tagte, daz der der Statt, dem land oder der Herrschaft, vnder der gebiet deransprechend ist gesessen, an alle gnad verfallen sin sott vmb hundert Rutscher guldin, vnd sol man ouchzu desselben lib vnd gut griffen bis vff die stund, daz er die bust geleist vnd bezalt, so daruff gesetztist. Wölt aber der ansprechig die Eidgnosschaft schlichen, möcht denn der angesprochen oder sin sründ,dem also zukomen vnd zu sinem lib oder gut griffen wurdent, es wer in der Eidgnosschaft oder vssert-halb, die sollent darvmb vrfech sin vnd in allen örtern der Eidgnosschaft vnd die zu Inen gehörent,enthalten werden bis vff die zit vnd darnach, daz sölliche bust vnd freuet, als vorstat, abgetragen werdentmit allem kosten vnd schaden, so darüber geloffen ist. Wer ouch also mit frömden geeichten fürgcnomenWirt, der sol allweg Recht bieten nach der keyserlichen fryheiten sag, so denn ieglich statt oder land hat,vnder der ein semlicher ist gesessen. Doch vorbehalten die heiligen E vnd wucher, dz mag ein jeglicherfürnemcn, doch mit sines Herrn vnd Richters rat, da er gesessen ist, vngcuavlich."

Zu n. 4. König Albrccht gebietet aus Prag, Mittwoch vor St. Gallus (15. Octobcr) 1438, den Zürcher»,denen von Schwyz die Neichsstraßcn und Markte nicht abzuschlagen. Archiv Schwyz Urk. Nro. 338. Abgedrucktbei Tschudi II. 264.

Lltceri». I41Z8, NT» December (Freitag vor Luck).

Staatsarchiv Lucern.

Boten: Bern. Ulrich von Erlach; Rudolf von Ringoltingen. Lucern. Anton Rust; WernerKeller. Solothurn. Hans Hagen. Uri. Walter zum Brunnen, Ammanit; Hans Kempf, Land-schreiber. Obwalden. Heinrich zun Hofen von Kerns. Nidwalden. Ulrich ab Bül von Stans.Zug. Hans Hüsler, Ammann; Heinrich Mülischwand.

Diese Boten, von ihren Herren und Obern auf diesen Tag zu Lucern geordnet, Urkunden wasfolgt: Da lange Zeit hindurch zwischen Zürich und Schwyz Stöste und Spanne gewaltet, so habeSchultheiß und Rath zu Bern beiden Theilen einen freundlichen Tag gesetzt nach Bern auf St. Catha-rinentag (25. November) abhin, wozu auch Lucern, Solothurn, Uri, Unterwalden und Zug ihre Botengeschickt haben, da ihnen der Tag auch verkündet worden war. Auf demselben Tag seien erschienen alsBoten: von Zürich Herr Rudolf Stüssi, Ritter, Bürgermeister, Heinrich Uesikon, Cunrad Mevev und