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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Januar 1437.

Stetten vnd lendern vff vnser lieben frowen tag imriticalicmis (2. Februar) gan Switz komen, Hand symit einer ganzen gemeind ze Switz gerett w."

RV8.

Sargans. I.4Z7, SO. Januar (Mittwoch vor Lichtmeß).

Archiv Schwyz: Urkunde Nr. Z7Z.

»». Graf Heinrich von Werdenberg, Herr zu SarganS :c. :e., verbrieft für sich und seine ErbendaS mit beiden Landern Schwyz und GlaruS angenommene Landrechtmit disen nachgeschribnenGrafschaften, Herrschaften, Vestinen, Talern, nämlich Sanganß, Ortenstein, Bärenburg, mit der nüwenvnd alten Sünfi vnd allen landen vnd lüten, so darin vnd darzu gehörend." Denen von Schwyz undGlaruS wird für ihre Personen und Güter völlige Zollfreiheit im ganzen Umkreis der gräflichenBesitzungen durch dieses Landrecht zugesichert; in Kriegen der Herrschaft Oesterreich mit Schwyz undGlaruS oder mit einem dieser Orte wird der Graf mit allen in diesem Landrechte begriffenen Landenund Leuten neutral bleiben; in gleicher Weise behält er vor die Gräfin Elisabeth von Toggenburggeborne von Metschir lebtag vnd nit füro." ?». Graf Heinrich gewährleistet für sich und seineNachkommen denen von Schwyz und GlaruS und allen ihren Landleuten die gänzliche Zollfreiheit fürihre Personen und Güter in und durch seine Grafschaften, Städte und Lande.

Zu». Die Urkunde ist abgedruckt bei Tschudi II. 228. S. auch Wegelin, Pfäverser-Regcsten Nro. 479.

Zu I». Wegelin a. a. O. Nro. 480.

RVS

R43 7, (Januar oder Februar).

Wegelin: Pfüverser Negesten Nr. 478.

Die Boten der Eidgenossen mit Hülfe derer von Chur und anderer Nachbaren vermitteln einenAnstand und Frieden zwischen dem österreichischen Sarganserland und dem Herzog Friedrich von Oesterreichbis St. MatthiaStag (24. Februar), und zwischen dem Grafen Heinrich von Werdenberg-SarganS undseinen widerspänstigen Angehörigen in der Grafschaft SarganS bis St. Georgentag (23. April).

R8«

Schwyz. R4Z7, T. Aebruar.

Staatsarchiv Zürich: St. u. L. Nr. t529.

Die Boten der Eidgenossen bitten die Gemeinde von Schwyz, ihnen in ihrem Streit gegen ZürichMinne oder Rechts zu getrauen. Die von Schwyz antworten, sie seien zu Baden von denen von Zürichder Verletzung der geschwornen Bünde beschuldigt worden; solches gehe ihnen an ihre Ehre; sie verlangendaher bundesgemäßes Rechtsverfahren, wollen jedoch, um die Bitte der Eidgenossen zu ehren, einwilligen,auf die Boten, welche zu Baden bei der Sache gewesen, zu einem unverdingeten Rechte zu kommen.