November 1428.
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Bezgenriet» gesetzt auf den nächsten Samstag (20. November). Nachdem dann die Burger abgetretenund Burgermeister lind Räthe noch allein anwesend waren, haben die Boten von llri und Unterwaldenaus Auftrag ihrer Obern eröffnet: „Si werend also von den Iren gcscheiden, daz si vnS söltind sagen,wo wir si nit eretin, daz «vir die vnsern von vnserm Herrn voll Toggenburg manen wöltind, were denn,daz die von Appenzell von vnserm Herrn von Toggenburg oder von ieman anders geschadgot vnd vmbkertwurdint, dz wölti Inen leid sin vnd recht leid, daz söltind wir wissen zc."
ARS
Lucern. 14TS, 18. Januar (Dienstag »aa, Hilany.
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch IV. It. 3. Ii.
An diesem Tag fand eine Verathung gemeiner Eidgenossen zu Lucern statt über die Artikel, welchegemeine Reichsstädte in Betreff eines HülfebegehrenS der Stadt Straßburg gegen ihren Bischof undandere Fürsten und Herren gesendet hatten. — Die Acten fehlen.
URS
Baden. 14TN, 17. Ntai (m dm Pfingsten).
Archiv Ära»! Urbar der Grafschaft Baden, l-t. 17.
tt. lieber die Streitigkeiten zwischen den zwei Aemtern Rordorf und Hermanschwyl bezüglich dergroßen und kleinen Gerichte im Dorf Egenwyl haben der Eidgenossen Boten nach beider Theile Rede,Widerrede und Kundschaft erkennt, daS kleine Gericht oder der kleine Twing soll fortan in das AmtHermanschwyl, der andere Twing und daS große Gericht soll in daS Amt Rordorf an den Stein zuBaden gehören. ?». Die Vogtleute zu Wettingen, die an daS „nider huß" gehören, meinten, die GotteS-hauSleute daselbst sollten, weil sie mit ihnen Wunn lind Weide genießen, auch mit ihnen in der von Alterher auf sie gesetzten Steuer von 18 Pfund begriffen sein. Dagegen sprachen jene, sie genießen des Gottes-hauses Gut und Wunn und Weid, nicht ihr eigenes, und glauben deßhalb den Vogtlcuten nicht verbundenzu sein. Der Eidgenossen Boten verglichen die Parteien dahin, daß die Vogtleute allein steuerpflichtigseien, aber die GotteShauSleute bei jeder Steueranlage ihnen an die 13 Pfund „zu einer Schenke" 3 PfundIürcherpfenninge geben sollen. Andere Dienste, die auf daS Amt gelegt werden wegen Reisen, Beholzungund anderer Lasten, wozu daS Amt den Eidgenossen gebunden ist, sollen Vogtleute und GotteShauSleuteund alle, die im Amt Wunn und Weide genießen, mit einander tragen nach Auflage der geschwornenSteuermeyer.