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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mai 14Z7.

SV

R4T7, 7. Mai

Staatsarchiv Bern.

Die Schultheißen, Räthe und Burger gemeinlich der Städte Bern und Solothurn Urkunden,daß sie gemeinsinn von den edeln Herren HanS und Hans Friedrich von Falkenstein, Vater und Sohn,die Landgrafschaft im BuchSgau in ihrer ganzen Lange, Weite und Breite mit allen dazu gehörigenHerrlichkeiten und Rechten um 1600 rheinische Gulden erkauft, von dem Bischöfe von Bafel Johannvon Fleckenstein und dessen Stift, deren Lehen benannte Landgraffchaft ist, die Velehnung empfangenund demnach über ihre gegenseitigen Verhältnisse folgendes Uebereinkommen getroffen haben: Die genannteLandgraffchaft, so weit, lang und breit sich dieselbe erstreckt, von dem Sikkern ab auswendig ValSthalSdurch das Gau herab, soll mit alleiniger Ausnahme der Lehen der Twinge, Banne und nieder« Gerichte,die zu den Besten und Dörfern im Valsthal gehören und damit denen von Solothurn bleiben, denbeiden Städten Bern und Solothurn" gemeinsam, jeder zum halben Theil gehören. Da Solothurnauswendig des BalsthalS einige Dörfer hat, die mit Twingen, Bannen und Niedern Gerichten zu seinenBesten im BalSthal gehören, infofern diese Twinge, Banne und Niedern Gerichte an das Gebirge zwischendem Gau und dem BalSthal langen, (nämlich) an die Schneeschmelze gegen dem Gäu, so soll die Land-graffchaft daselbst zwar auch den beiden Städten gemeinsinn sein, doch denen von Solothurn an ihrenRechten über die Dörfer, die ihnen allein zugehören, unschädlich.Vnd waz daS vberige der vorgenantenlantgrafefchasst für die egcnantcn lchen, des für In hin ist, mit allen Herlicheitcn, rehten vnd zubehörden,so dazu gehörent, sol dero von Solottern vnd Jrcr nachkomcn einigen sin, so daS wir, die obgenantcnvon Bern, noch alle vnser nachkamen Znen nyemer nit darin gefprechen, noch daran bekümbern söllentnoch wellent." Für den Vortheil, welchen demzufolge Solothurn an dieser Erwerbung hat, zahlteS zwei Theile des Kaufpreises, nämlich 106(! Gulden.

Pergamentene Urkunde mit anhangenden Siegeln beider Städte. Siehe auch Solothurner Wochenblatt 4S2V, Seite Z8Z.

Tags darauf (8. Mai) leihen die beiden Städte den Söhnen des Hans Friedrich von Falkenstein, Hans undThnring, einen Theil der Landgraffchaft Buchsgan zu einem Afterlehen. Solothurner Wochenblatt 1321,Seite 222. Den Revers des Hans von Falkenstein wegen dieses Lehens ü. ä. 1427, Dienstag nach des hl.KrcuzcStag im Mai, siehe Solothurner Wochenblatt 1830, Seite <>11.

S8.

Baden. A4T7, 8. Inni (auf Pfingsten).

Stadtbuch Baden: tvs. Staatsarchiv Lucern: Rathsbuch 1 378. Archiv Ära»: Urbar der Grafschaft Baden, 53 b. 30, 4t b, 4Z.

Archiv Arn»: Urbar der freien Aemter, 5,7.

Boten: Zürich. Heinrich Meiß, Burgermeister; Rudolf Stüfsi. Bern. Rudolf Hofmeister, Schult-heiß; der Stadtschreiber; Ulrich von Erlach; NiclauS von Wattenwyl. Lucern. Heinrich von MooS;Ulrich Walker. Schwyz. Ulrich Ütz; Rudolf Reding. Nidwalden. HanS Zimmermann. Obwalden.