60
April I4Z6.
ouch v.lscr Herren von Zürich den Kotten, so by Inen gewesen sint, dis nachgeschribcn, vmb das si darnmk in üwerStatt vs den cgcnantcn tag ouch wissen mit gewalt ze antwnrtcn.
Schon am 5. März (Dienstag vor Mittefastcn) schrieb übrigens Zürich an Lncern, es möchte letzteres sich dochbei Unterwalden verwenden, daß dieses den NichtungSbrief mit Mailand siegle. Man habe sich doch vereinbart, indieser Sache zn thun, was die Mehrheit beschließe. (Staatsarchiv Lucern, Missive.)
Dazu ferner Zürich Stadtbnch HI. 131: 1420, 10. April: „Als vormals vnser Herren, Bürgermeister,die Nät vnd die Zweihundert der Statt Zürich sich erkennt Hand von der Achtung wegen zwüschcnd dem Herrn vonMciland :c., die ctzlich vnser Eidgenossen hindcrzüchcnt, also sind aber vff Hütt die obgenanten vnser Herren, Bürger-meister, Rät vnd Bürger bycnandcr gewesen vnd Hand sich aber gccinbcrt, welche Statt oder land vndcr den Eidgnossenmit Inen die Achtung halten wil, das si ouch mit denen die Achtung halten wcllcnt, doch das Inen beschehe nach derAchtung wisnng. Vnd darnff Hand si sich fürer erkent, das vnser Herren, die Nät, fürdcrlich ir crbern botschaft znvnscrn Eidgnossen von Switz schikcn sollent vnd denen das sagen, vnd ob eö niemant anders tun wöltc dann si), sowölken vnser Herren das mit Inen ouch tun, vnd das die Kotten an denen von Switz ouch erfaren, wie si) von desHerrn von Mcilan Camrer zc Vre sycn gcfchciden vnd Inen dann sagen, wie dersclb Herrc, der Camcrcr, vnsaeschriben Hab, vnser botschaft zn Im zctnnd; also shen s>) ouch da, das sh zu Im wellen, ob sy es raten vnd si gutdunkc vnd das si auch die von Switz bitten, dz si ir crbern botten mit Inen schikcn vmb dz, ob man m der fache mitdein egenanten Camrer ützit besseres gewerben könde. Dächte es aber die von Switz n.t gut sin, dz sy hin in genVre füren oder walten sy Ir botschaft nit mit Inen dar tun, dz dann vnser botten ouch bcliben vnd aber fürer mitInen reden, dz si dann als wol tilgen vnd dem cgcnantcn Herrc, dem Eamrcr, schriben von ir selb vnd vnscrn wegenoder von vnsern wegen allein, ob si nit von Inen selb schriben wellen, Won si das heimlicher gctun mögcut, denn wir:Als er vns vcrschriben Hab, vnser botschaft zu Im zctnnd, welle er da früntlich tag mit Inen vnd vns leisten, sogetrnwten wir, die von Zug vnd von Glarus kämen ouch darzn, wöltcn aber die nit darzu, so wölken doch si vnd wirmit Im tag leisten ze Cur oder ze Bern, wedrcnthalb Im das gevellig werc, vnd das er si darumb licssc ein antwurtwissen, ob er das tun wölt vnd vff wclhe zit, dz si vnd wir vns darnach wisten ze richten vnd dz auch den von Zugvnd von GlaruS köndcn verkünden. Mtnm guarta ankv misoAoorclia clomiiri auuo diLLQvxxvs."
Endlich dürften noch hier anzuführen sein zwei im Stadtbuch Zürich IV. 09, 70 abschriftlich enthalteneBriefe König Sigmunds an die Eidgenossen, (1426), Plcutenburg (Blindenburg): Mittwoch vor sant Margrcthcntag(10. oder 17. Juli) vnscrcr Reiche des Hnngrischen im vierzigsten, des Römischen im sechszchntcn, des Böhmischen imsechsten Jahr: Er habe sich mit dem Herzog von Mailand gerichtet und sich mit ihm gegen die Vcnediger verbunden;er gebiete den Eidgenossen bei dem dem Reiche schuldigen Gehorsam, auch ihrerseits von aller Feindschaft gegen den-selben ab-nstehen. — (1126) Ofen, an sant Egidientag (1. September) des Ungarischen im vierzigsten, des Römischenin, sechzehnten, des Böhmischen im siebenten Jahr: Er habe dem Herzog von Mailand die Führung des Neichskriegsgegen Venedig aufgetragen, die Eidgenossen möchten ihren Mitbürger, den voll Savoyen, abmahnen und nöthigcnfallShindern, den Venedigcrn gegen Mailand Hülfe zn leisten.
8«.
Baden. I4T«, TS. Mai.
Staatsarchiv Liicern: Allgemeine Abschiede, 1. 159. Stadtarchiv Lucer»! Jacob MutschelS Betenntn.ßbn», t«.
Archiv Arau : Urbar der Grafschaft Baden, IZ Ii.
„Vff Samstag 2n der frouasten ze Pfingsten i4nn0 äcimilli M6666xxvz Hand sich der Eidgnossenholten erkennt vnd gesetzt, wo oder an weltchen stellen vff dem land oder in welicher vogty Jeman