März 1426.
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Briefen abgesagt hatten. Der Vergleich geht dahin, daß beide Parteien geloben, gegen einander Friedenzu halten bis zu St. Johannes des Täufers Tag nächstkommend und sich inzwischen gegenseitig freiensichern Handel und Wandel mit Leib und Gut zu gestatten. Siegeln auf Bitte der Constanzer HeinrichMeiß, alt Burgermeister, auf Bitte ihrer Gegner Jacob Glenter, Burgermeister von Zürich.
Pergamentene Urkunde mit zwei anhängenden Sieget».
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Lucern. R4S«, 4. April (Donstag in dcr Ostcrwoche).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. 489 d.
Tag der Eidgenossen wegen dcr Weigerung Obwaldens, den Friedensvertrag mit Mailand zu be-siegeln. — Die Acten des TageS fehlen, doch geben die in der Note enthaltenen Notizen über die Verhandlnngcn einigenAufschluß.
Zürich Stadtbnch III, 130 b. 1426, 23. März. „Als vnser Herren die Rath Zürich vnd gemeinerEidgnosfcn botten einen tag gen Lucern gesetzt Hand off donrstag in der Osterwochen nechstkünstig von dero von Vnder-waldcn wegen ob dem Wald, als die den richtungbrieff zwüfchent dem Herrn von Meilan vnd den Eidgnosfcn nitsigeln wellent, Hand vnser Herren Bürgermeister, Rät vnd der groß Rat die Zweihundert den Botten, so man vffden egenanten tag von Iren wegen schiken wirdct, vollen gewalt geben, ist das ander Eidgnossen botten oder der merteilzu denen von Vnderwalden ritten wellent, das dann sh onch darriten vnd mit bctt ir bestes tügcn, dz si den briesfsigeln; wellent st aber dz ie nit tun, wellent sh dann ander Eidgnossen darumb zc tagen manen nach der gesworncnbriesf sag, dz si des auch gewalt haben. Si Hand Inen auch fürer gewalt geben, werc dz dis alles nit Welte versahen,wclhe dann vnder den Eidgnossen die Achtung halten wellent, denen mugcnt die Kotten onch ansagen, das vnserHerren von Zürich die onch mit Inen halten wellen. Wältcn onch ander Eidgnossen sh wisen, ob sh in den fachen nit "gehorsam sin wölten, was darumb ander Eidgnossen tund, des söllen die Kotten onch gewalt haben vmb des willen,das nit ein Ort in dcr Eidgnoschast scmlich groß vnccr gemeiner Eidgnoschaft vftrcche über sinnlich gclüpt, so Iro vndaller andrer Eidgnossen botten mit vollem gewalt getan vnd die Achtung so hoch gelopt vnd versprochen Hand zchaltenvnd onch von des wegen, dz alle Eidgnossen des mit einander sind überkomm, was der merteil vnder den Eidgnossenin der fache täte, dz da der minder teil dem mcren teil sol volgen vnd dz stät halten, ilotmin sallllato ants ?alma-rnm anno woeaexxvs."
Darauf bezieht sich auch folgender datnm- und adreßloser Brief bei den Mailändcractcn des StaatsarchivsLucern, welcher offenbar vom Zürcherischen Stadtschreiber oder Boten an die Boten Lucerns auf einem in derZwischenzeit in Zürich gehaltenen Tag herrührt:
„Lieben Herren, als ein tag gen Lucern in üwcr Statt vf Donrstag nach dem Ostertag gesctzet ist von wegenvnser Eidgnossen von Vnderwalden, als die den Richtungbrieff zwüschcnt dem Herrn von Meilan vnd den Eidgnossennit wellent siglen, wissent Ir wol, was ir darumb, als ir von Zürich von dem tag gescheiden sint, heim söllcntbringen, als ir das in dem cedel verschribcn Hand. Da gcviele vnsern Herren von Zürich wol, das ir darzu an dieüwern brechtent, ob si der sinken, als in demselben cedel begriffen ist, nit wölten gelimpfen, das ir dann an si frünt-lichen bringent, ob man vnser Eidgnossen von Vnderwalden darumb ze tagen manen vnd sich mit recht vindcn lassenwelle, ob si den briesf siglen söllen, Won vnser Herren bednnket, das die fache, ob si nit fürgang gcwunnct, aller Eid-gnossen crc bcrüre vnd das alle Eidgnossen billich darzn tun söllen, das die Richtung fürgang gewinne. Es Hand