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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Januar 1426.

zcletzend noch zckomend ^ durch sich oder durch jeman anders, von deheincr fach oder sinns, mit recht oder ^ mitgcschicht, in gericht noch vssrunt gcricht, snst noch so, noch nieman gchellcn, ^ der dawider tun oder sich dawider legenwölt. Dieselben beyd teile vcrziehcnt ^ sich auch mit kraft Jrcs obgcnanten gcsworncn cydcs aller vßzicchung, gcuerd,akust, traft, forcht vnd aller andern hinderkommnussen, aller frihcitcn vnd gewonhcitcn vnd vsfsatzung, > geistliches vndweltliches rechten vnd aller hilff, mit denen oder einer vndcr Inen wider > die vorgenantcn ding sich legen möchtenoder in deHein wyß sich beschirmen vnd sunder > dem rechten, das da sprichet, ein gemein verzichung vernähe nit, Jrgange denn ein > snndcrbar vor. Von denen fachen wegen allen haut gcbettcn mich, disen nachgcnemptcn > offenenSchriber, nemlich die egenanten Herren von dem bnnd, ein oder me Instrument s darüber zcmachen, nach vnderwisungeins gelerten mannes. Gezügen, so hieby > waren, sint die erwirdigen, löblichen manne, Her Jacob von Cresto, inkeiserlichen rechten ^ gefryet, Official ze Sitten vnd gemeiner richter ze Wallis, Her Johans Schnlo, Sengcr, ^ HerMarti Brunardi, Her Johans Sapaneti, Her Franz von Origono, Her Anshclm ^ Fanssoncm, Her Jacob Capistri,Chorherren ze Sitten, vnd die edlen, wisen manne j Peterman von Tschifronc, mitherr ze Sitten, Peter in Hcin-gartcn von Visp, Heintzman ^ von Silanon, Johans von Heingartcn, Caspar Curtten, Thoman Teiler von Brhg, ^Gwido Grasso von Ernen vnd Anthony Eschiman, der größer, von Mörig vnd vil ^ ander, zu den vorgenantcn fachengerlist vnd gebeten. Harnmb wir die gemeinden ^ der obgenenten blinden vnd eydgnosschaften, init namen von Zürich,Lutzern, Vre, ^ Swytz, Vnderwalden ob vnd nid dem Wald, von Zug vnd von Glarus mit ganzer > vnd vollervnderwisung der egenanten fachen diser gegenwärtigen vnd obgeschribnen ^ Richtungen alle vnd iegliche stügk, artikclvnd puncten, so danor geschriben, beschechen I vnd erzellet sint, geloben vnd bestetcn wir mit kraft diser gegenwärtigerschriste s für vns vnd alle vnser nachkamen nach Innehält vnd wisung derselben briesse. ^ Vnd diser dingen aller zueiner waren gczügsami vnd ewigen kraft haben wir vnser ^ gemeinden Jngesigclle, jegliche für sich selben, getan hcngkcnan disen brieff vnd ^ darzn mit dem zeichen dis nachbenempten offenen Schribcrs gcheisscn gezeichnet > werden. Gebendes tages vnd Jarcs, als vorstat :c."

Noch im Jahr 1431 forderte Zürich von gemeinen Eidgenossen den Ersatz einer Auslage von 58 Gulden füreine Sendung Stüssi's nach Mailand. Darauf antwortet Luccrn, es erinnere sich keiner dicßfalls eingegangenen Ver-pflichtung und fährt dann fort: dazu haben Luccrn, Uri und Nidwalden nicht bei der ersten Richtungbleiben wollen, sondern eine andere gemacht; sie bezahlen also an Stüssi's Sendung nichts. Lnccrner Rathsbuch IV. 1S4. 1431, soouuäo. xosb Larlllolomwi. S. auch unten Abschied 85.

84.

Zürich. I.4TL, t8. Mür.z (Montag vor dem Palmtag).

Stadtarchiv <5o»sta »z.

Vor dm Boten der Eidgenossen von Zürich, Bern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug undGlarutz wird durch Albrecht Blarer, Domherrn zu Constanz, Lienhard zum Blumen, Bürger vonBasel, Johannetz im Winkel, Burgermeister, und Johannes Hallauer, Burger zu Schaffhausen, Chun-man Geißer, Burger zu Ueberlingen, Heinrich Pfänder, Burger zu Lindau, einerseits, Heinrich vonMootz, Schultheiß, Ulrich von Hertenstein, Peter Goldschmid, Werner Keller, Burgern von Lucern,andrerseits, ein Vergleich abgeschlossen über die Streitigkeiten, welche walteten zwischen Burgermeister,Rath und Bürgern der Stadt Constanz und Heinrich Brügger, Anton Schilling, Burkard Sidler,Jost Stutzer, Burgi Bramberg von Lucern und ihren Mitgesellen, welche denen von Constanz mit