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Juli 1425.
Eydgnossen üch söllichcr sorghafter reisen überhübint", wie man ihnen das schon früher vorgestellt habe. Könne aberdie Reise nicht gewendet werden, so stehen ihnen Büchsenmeister und Zeug zu Diensten. Das sollen sie jedoch geheimhalten. (Staatsarchiv Lucern, Missivc.)
8ß>.
Bern» R4T3, T8» Aull (Samstag nach Sant Jacobi Apostoli).
Staatsarchiv Luecr».
Schultheiß und Rath zu Bern geben den definitiven schiedrichterlichen Spruch zwischen den fünfOrten Zürich, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus einerseits und Lucern andererseits überBeherrschung und Bevogtung der seit 1415 von Lucern allein besessenen Aemter Richensee, Meyenbergund Villmergen und die seitdem daher geflossenen Nutzungen. — Beilage 6.
8R.
Nturi» t4TA, TN. Oktober (Montag vor Allerheiligentag).
Staatsarchiv Lucer».
Heinrich Schriber, Ammann zu Uri, als gemeiner Mann in dem Streit, welchen Burgermeisterund Rath der Stadt Zürich, Ammann, Rathe und Landleute von Schwyz, Unterwalden obund nid dem Kernwald, Zug und Glarus an einem, Schultheiß, Räthe und Bürger der Stadt Lucernam andern Theil gegen einander hatten „von eins todslags wegen, so zu Meriswand beschechen ist, vndvmb die Höchen gericht daselbs ze Meriswand, da dieselben von Zürich, von Swiz, von Vnderwalden,von Zug vnd von Glarus meindent, das sy mit den von Lucern, oder Jr vogt von Mure in Zvemnamen, söllcnt vnd gewalt habent, vmb den todslage vnd vmb alle ander fachen, so das blut oder dieHöchen gericht anlanget, ze richten daselbs ze Merischwant vnd Jnderthalb der kreisten vnd zilen, sodenn von diser flössen wegen hienach vsbescheiden sint, sid die Herlikeit daselbs von vnserm Herrn demküng Inen mit den von Lucern worden vnd verpfent ist" — urkundet, daß die Parteien zu Rechtgekommen seien auf vier Schiedleute, nämlich: Heinrich Uesikon von Zürich und Ulrich Abyberg vonSchwyz von Seite der fünf Orte, Peter Goldschmid und Jacob Menteler von Lucern von Seite Lucerns.Nach stattgefundcner schiedgerichtlicher Verhandlung zu Muri haben sich die Stimmen der Schiedrichtergleich getheilt, der gemeine Mann sei dem Urtheil Peter Goldschmids beigetreten, welches dahin lautet:Da Lucern, unwidersprochen von den Eidgenossen, die hohen Gerichte zu Merischwand dreißig Jahrebesessen zu haben behauptete, so soll sie die Gewerde schirmen; da der von ihnen ins Recht gelegte ver-siegelte Brief der Herren von Hünenberg, der 110 Jahre alt ist, neben Twing und Bann und andernSachen, auf alle Gerichte zu Merischwand lautet, so sollen die von Lucern dessen billig genießen; daendlich von den einvernommenen Kundschaften diejenigen, welche die Eidgenossen aufgeführt, zu gutemTheil die Ihrigen und betheiligt sind, Lucern aber nur solche Kundschaften aufgeführt hat, welche derGegenpartei angehören, und auch der Lucerner Kundschaft um die Galgeneiche und aufeinander zeigende