Mai 1425.
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77.
I4T5, St. Mai.
Uebereinkunft der Orte Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus, mit Wissenderer von Zürich, über die Einführung der neuen Münze nach dem Münzvertrag vom 18. Mai. —Beilage 3.
78.
AllH. R4SÄ, 3U» ANN! (xroxiins, üio xost dsatorum axostolorain Vstri stVauli),
Staatsarchiv Lncern.
Verhandlungen des Schiedgerichts mit gleichem Zusatz über die Streitigkeiten zwischen Lucern undden übrigen im Argau regierenden Orten über die hohen Gerichte im Amt Merischwand. DerObmann, Heinrich Schreiber von Uri, tritt dem Urtheil der Lucernischen Schiedleute Petermann Gold-schmid und Zacob Menteler bei, wonach 1) kein Theil dem andern versagen soll, Kundschaft aufzunehmenvor dem Richter des Orts, wohin der Kundschafttrager gerichtshörig ist; 2) jeder Theil seine Urkundenvor dem Schiedgericht produciren mag, kein Theil aber dem andern zur Edition gehalten sein soll;3) beide Theile um Briefe werben sollen, die irgendwo zu treuer Hand niedergelegt wären. Dadarauf die von Zug erklärten, es liegen hinter ihnen Briefe zu treuer Hand, welche das Amt Merischwandbeträfen, und die Eidgenossen ihre Bitte um Herausgabe derselben zu Recht setzten, so trat der Obmanndem Urtheil der eidgenössischen Zugesetzten Heinrich Uesikon von Zürich und Ulrich Abyberg von Schwyzbei, daß diese Herausgabe statt zu finden habe.
Zwei Urkunden auf Papier mit aufgedrücktem Siegel des Obmanns Heinrich Schriber, Ammann'S zu Uri.
Die Verhandlungen scheinen schon den 10. Juni (Sonntag nach dem Fronleichnamstag) begonnen zu haben.Lucerncr Rathsbnch IV. 81.
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Lucern. R4TS, T4 Juli (Sam Jacobsabmd).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. IZZ.
Auf diesen Tag setzte Zürich allen Eidgenossen Tag an nach Lucern, in der Absicht, den Kriegszuggegen Mailand abzuwenden.
Lucerncr Rathsbuch IV. 83 I>. 1425, Donstag vor Jacobi (19. Juli). An diesem Tage hatten Lncern,Uri und Unterwalden wieder ihre Boten vor dem Rath zu Zürich. Dieser wiederholte die frühere Antwort, Zürichwolle zu Recht kommen über die Frage, ob es der Mahnung statt zu thun gebunden sei. — 4. Juli (ixsa «Iissanotä Ulrloi) schreibt Bern an Lucern, da Lucern mit andern Eidgenossen kürzlich zu Bern gewesen und Hülfe, Zeugund Büchsenmcistcr gegen Mailand begehrt habe, so „wölten wir noch hütbitag gern, dz Är vnd ander vnser liebe