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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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September 1424.

jetzt der Zug unterlassen würde, dann auf spateres Erfordern den Zug anlegen helfen wollen. Lueern,Uri, Unterwalden und Zug hatten auf einem Tag zu Bezgenriet» den Zug anlegen wollen, aber die vonObwalden wollten nicht und erklarten den andern Eidgenossen, sie wollen ihnen zu Ehren zu Hausebleiben. Zug wollte nur, wenn die vier Orte, die zu Vellenz gewesen, einhellig wären; würden aberdie andern ziehen, so soll man es ihnen sagen, sie wollen dann auch mitmachen. Daher isthür der Zugabgangen an den von Obwalden vnd an den von Zug." Die von Appenzell und St. Gallen habenHülfe zugesagt. Daran soll man ihnen zu Gutem gedenken.

Lnccrner Rathsbuch IV. 78. 1424, lsria ssxta. xosb Otümari:Nota: es ist Hchmlich für dm Ratkamen, wie dz vnser eidgnossm etlich ans verklagt haut, nemlich in vnscrm krieg vnd grossen nöten wider den vonMeyland. Als vnser Herr der kling vnS hilflich sin wil vnd zu vnscrn eidgnossm vmb hilf Casper Torner geschickt hat,da Hans zum ersten die von Glarus Im gcantwurt also, wie sh vmb die fach nit wol können gcantwnrtm von dervon Lucern Hoffart wegen, dera Hoffart Vit wcre, dz Inen lieb wcre, wer Inen hüls, dz ir schand vnd schab gerochenwürd, vnd weren etlich ir Statt darüber verschollen. So Hanl auch die von Zürich, von Switz, von Glarnsvnserm Herrn dem küng gcantwurt, als denn ire antwurt stat. Die antwurt haut si vns ze straff getan vnd dein kiingze crcn, als si fürgclcit hant. So haut die von Zürich vnd von Switz vil schöner red erzelt, zelest haut si gefeitCasper Torner, das si nit wellcnt dm von Lueern, von Vre, von Vndcrwaldm, von Zug hilflich sin wider den vonMeiland, weder von püntnisse noch von bitt wegen, noch vmb kein mannng willen; sundcr Wellen si dem küng vnddem Rich dienen vnd behulfen sin. An bis fachen sollen wir gedenken vnd des nicht vergessen, wenn discr krieg end hat."

«s»

Zürich. R4T4, T3. Ätovenchrr (an sant Katharinen tag).

Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. izz.

Boten: Lucern. Heinrich von Moos. Uri. Der Beroldinger. Schwyz. Rudolf Reding; Abyberg,Altammann. Obwalden. Ammann Heinzli. Nidwaldcn. Arnold an Steinen. Zug. Hans Kabus;Hans der Wittwen. Glarus. Hans Vogel.

Diese Boten traten vor die Räthe und Zweihundert von Zürich mit ernstlicher Bitte, Zürich möchteauch setzt noch mit ihnen eine gemeinsame Münze und Währung eingehen, so daß man 30 Schillinge füreinen Gulden und 24 Plappart für einen Gulden scsilüge. Wollte Zürich dieser Bitte zum Besten Allerentsprechen, so möchte es Jemanden zu ihnen setzen, um die Ausführung zu berathen. Der Schultheißvon Bremgarten unterstützte dieses Gesuch der sechs Orte mit besonderer Hinweisung auf das Bedürfnißseiner Stadt. Zürich antwortet: Man würde sie gern ehren, aber sie wissen, daß Zedermann seineRechte in den Bund mitgebracht habe, so auch Zürich sein seit fünfhundert Jahren und länger besessenesMünzrecht. Auch möchten sie sich erinnern, wie man ihnen vor einem Zahre auf vier freundlichen Tagendießfällige Anerbietungen gemacht, aber der Nachläßigkeit einiger Boten wegen, die das nicht heimgebracht,zu keiner. Antwort habe gelangen mögen, in Folge wessen dann, um schweren Verlursten vorzubeugen,die neue Münze geschlagen und mit St. Gallen und Schaffhausen ein fünfjähriges Abkomme» getroffenworden jci, von dem man jetzt nicht zurücktreten könne. Wenn jedoch diese Städte Zürich aus seinerVerpflichtung entließen, so würde man zur Unterhandlung mit den Eidgenossen über eine gemeinsame