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Juli 1424.
si wol tun/' t. Ammann Heinzli spricht im Namen derer von Obwalden, Arnold Willis im Namenderer von Nidwalden über Streitigkeiten, die zwischen beiden Landestheilcn walteten. Obwalden bietetRecht auf gemeine Eidgenossen, Nidwalden auf Uri, Schwyz und Lucern. Die von Obwalden sollenan ihre Herren bringen, ob sie das Recht, wie Erni Willis es angeboten, aufnehmen wollen. K. HerrHemmann von Rcinach spricht einen Grundzins von 2 Mütt Roggen zu Wyl im Amt gelegen an.Die Eidgenossen wollen seine dafür vorgelegte Kundschaft heimbringen und empfehlen ihrem Vogt,Ammann Heinzli von Unterwalden, der Kundschaft weiter nachzugehen, damit man Antwort geben könne.I». Herr Rudolf von Hallwyl spricht einige Eigenleute an, welche, nach seiner Meinung, die Eidgenossenihm vorenthalten. Hierüber bemerkt Tachelshofer, der eine dieser Knechte behaupte, er sei nicht in derGrafschaft gesessen. Daranf haben die Boten nach angehörter Rede und Widerrede erkennt, der Knecht,welcher zu Mellingen erobert worden, soll den Eidgenossen bleiben, den andern möge der von Hallwylhaben, wenn er beweise, daß er sein Eigenmann sei. i. Die von Baden und Mellingen haben ihrengroßen Schaden der Münze wegen geklagt und gebeten, man möchte ihnen gestatten, mit denen vonZürich Münze und Währschaft zu halten wie von Alter her, serner möchte man sie mit den Zöllenfreundlich halten. Auf das letztere wird ihnen geantwortet, die Geleiter seien angewiesen, die Zölle zunehmen wie von Alter her und sie bescheidentlich und besser als bisher zu halten. Vogt Edlibach sollden Geleitern diese Weisung geben. Bezüglich der Münze dagegen haben die Boten, mit Ausnahmedesjenigen von Zürich, erklärt, es bei der frühern Antwort bewenden zu lassen, jedoch wollen sie diedringende Bitte der Badener, sie bei der Zürcher-Münze bleiben zu lassen, gern an ihre Herren bringen,k. Hcnsli Ferrs von Cham Klage gegen Zug möchten die Voten von Zug heimbringen mit dem Ansimicn,sie den Eidgenossen zu gütlichem oder rechtlichem Entscheid anzuvertrauen und auf nächsten Tag zuKüßnacht Antwort zu geben. K. Peter Schön und die zwei Brugger sollen fürderhin jeder 3 Schillingein die Steuer zu Wettingen geben und damit in dieses Amt gesteuert und gedient haben, isz. Uebereinen, der zu Baden gefangen liegt, Rudi am Zil genannt, wird auf nächsten Montag der Rechtstagangeordnet; jedermann soll seine Botschaft da haben, ii. „Item als die evbern lüt vß den Empterngeredt vnd erzellt Hand, sunder dz si meinent, dz si von Alter herkomen syen, wer sich von Inenzüchet, dz sy dem nachjagen mügen, als ein Herr mag tun sinen eigenen Lüten, daran si aber vonetlichen gesumet werden, wie si ouch ein brieff zöigten, wie sich dz ober ampt Rordorff vnd dz niderampt genant Burgampt gen einander« halten sollen. Daruff Tachelshoffer ouch etwas erzelt, wie dievon Mellingen weren herkamen vmb die Stöß, Hand sich der Eidgnossen Botten vormalen Zug erkenntvnd ist verschribcn ze Baden vff dem Buch. Hand aber der Eidgnossen Botten geantwurt, wie man sichvor erkent Hab vnd vff dem Buch verschriben ist, daz das noch dabi beliben sol, vnd wellent si iemannachjagen oder ansprechen mit Recht, dz mögent si tun." «». Streitige Verhältnisse zwischen den Eid-genossen und denen von Vremgarten. 1. Ueber das Gesuch des Hensli Andres, man möchte ihm denBezug des Geleitgelds erlassen, wird erkennt: er soll dieses Jahr hindurch das Geleitgeld beziehen unddabei sein Bestes zu thun schwören. Das hat er beschworen. 2. Dann über Zoll, Fischenz, Schult-heißenamt ?c.: was die Eidgenossen hierin als ihre Rechte ansprechen, das mögen die von Bremgartenzu bedenken nehmen bis auf den Tag, den die Eidgenossen leisten werden an St. Jaeobstag (25. Juli) zuKüßnacht am Lucernersee. 3. Endlich ist mit ihnen geredet der Münze und Währschaft wegen. Z». „Itemals man gewonlich tag leisten sol alle iar ze Baden vff Pfingsten, das sol dabi bcstan, doch also dz man