Juli 1424.
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nach Florenz zu senden, unter der Bedingung, daß man 10,000 Florin gebe. Der Bote von Obwaldenhatte nicht völlige Vollmacht, wollte jedoch „sich gewaltz annen". Die von Zug dagegen wollten mitFlorenz nichts zu schaffen haben; sonst seien sie bereit zu helfen, vorausgesetzt, daß man denen von Schwyzden Brief hinauSgebe. Man hat auch davon gesprochen, daß die am Rhein und in Curwalen unshilflich sein wollen, daß Mosax zu unfern Händen komme, sie wollen auch zu Felde ziehen. Wenn etwaserobert würde, so möchte man ihnen ihren Theil daran lassen, sie wollen unS dann die kleine Besteübergeben. In dieser Sache soll man heimlich eine Botschaft zu ihnen thun. Am Ende ist mit demBoten von Florenz so viel verabredet, daß er 8000 rhein. Gulden geben will, wenn wir mit 6000 Manndrei Monate zu Felde liegen „an den enden do wir wol sicher sient", und daß ein Bote nach Florenzgeschickt werden soll, um die Unterhandlungen zu vollenden. Die Zehrungskoften dieses Voten will Florenzübernehmen. Die Eidgenossen sollen die von Bern besolden und zur Zeit keinen Frieden machen.
«t.
Zürich» 14T4, 3» Aull (Mittwoch nach saut Ulrichs Tag).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede. -V. 38. Staatsarchiv Zürich: Abschiede I. l.
Boten: Zürich. Jacob Glenter; Felix Maneß; Rudolf Vrunner. Bern. Subinger. Lucern.Heinr ich von MooS und der Stadtschreiber. Uri. Heinrich Beroldinger; Wernli der Frauen. Schwyz.Rudi Reding; WernerHön. Obwalden. Ammann Henzli. Nidwalden. Arnold Willis. Zug. AmmannMülischwand und HüSler von Baar. GlaruS. Ammann Schiesser.
» Einer Bitte des Bischofs von Constanz, man möchte der hohen Gerichte (zu Kaiserstuhl, Kling-nau :c.) und anderer Sachen wegen, worüber mit ihm verhandelt werden müßte, einen andern Tagansetzen, da er durch Krankheit gegenwärtig an Geschäften verhindert sei, wurde entsprochen, mitdem Beifügen, man werde seiner Votschaft den Tag später wissen lassen. I». In Betreff der Münzehat Bern geantwortet, da eö seinerseits eine Münzordnung gemacht habe und dieselbe halte, so könneeS zu dieser Zeit davon nicht abgehen.' WaS Zürich wegen seiner Münze geantwortet, das „wissent irwol". v. ES wird ein Tag nach Küßnacht angesetzt auf St. JacobStag (25. Juli) zu Nacht „als die„von Switz geredt Hand vmb fachen die von Lucern von HertensteinS wegen, vnd die von Zug antreffend."«i. Dem von Lupfen, welcher bat, eS möchten ihm „von siner notturft wegen" einige der zu Badeneroberten Briefe geliehen oder auShingegeben werden, wird geantwortet, man könne daS nicht thun.e. Der römische König hatte den Caspar Dorner als seinen Boten zu den Eidgenossen gesendet, umsie zu einem Angriff auf den Herzog von Mailand zu bewegen. Da ihm scheinen wollte, der Botebleibe zu lange aus, so hatte er auf diesen Tag noch eine andere Botschaft geschickt, nämlich den PhilippDalbcne von Florenz und den Philipp von Heingarten, um daS genannte Begehren zu erneuern. DerMehrtheil der eidgenössischen Boten antwortete jedoch, man verbleibe bei dem Bescheid, der diesfallsbereits dem Caspar Dorner gegeben worden sei. Die königlichen Voten gaben ihr Begehren den Eid-genoffen schriftlich, um eS an ihre Obern zu bringen, und erklärten, sie wollen selbst in die Städte undLänder reiten, um da ihre Sache zu befürworten. DaS, erklären die eidgenössischen Boten, „mugent