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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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März 1424.

(vor dem 30. März).

Staatsarchiv Luceru: Allgemeine Abschiede. Z3.

Gedenket heimzubringen, was die von Ulm geschrieben haben der Briefe wegen. R». Ebenso,daß der Vogt von Muri angebracht hat, die von Muri wollen selbst Urtheil scheiden mit der mehrernHand; sie setzen Fürsprecher u. s. w. «. Der Münze wegen ist ein Tag nach Sursee angesetzt aufDonstag vor Mittefasten (30. März) Nachts daselbst einzutreffen. Dieser Tag ist auch an Bern,Solothurn und die Städte im Argau verkündet, damit sie denselben ebenfalls durch vollmächtige Botenbeschicken. Daselbst soll folgendes Münzproftct besprochen werden:Wie man ein Müntz vnd ordnunggemache, nemlich MV Schillinge an Angstern für ein Rinschen Guldin; item Mst Bernerplappart für1 Guldin und in fünfer für j bernerplapart; item i Bernerplapart für pvi haller, item i Zürcherplapartfür xv haller; item ) Lichtstockplapart für xvi haller; item xis Bernerplapart für 1 Pfund. Dz solvnser werschaft sin. Ztem der von Zürich Müntz, die nüwe, sol nieman nemen. Ztem dz man mit allenStetten vnd dem land in Ergow red vnd gebiete, by sölicher vnser Müntz vnd ordnung ze bliben."«I. Mit Bern soll man reden derer von Wallis wegen. « . Ebenfalls soll man ihnen Mittheilungmachen in Betreff der Briefe von Ulm. f. Bern soll um einen freundlichen Tag gebeten werden, umdie obwaltenden Anstände bezüglich des von Büttikon und des Schmieds von Triengen, des Hutzelbrandsund des Wirths von Fahrwangen, des von Bubenberg und Lucerns wegen Zell und endlich der Burgerzu Willisau wegen in Güte zu vergleichen.

Dieser datumlose Abschied ist von Cysat überschrieben: Abscheid von Baden 1422. Da aber der darin erwähnteTag zu Sursee nach Lucern Rathsbnch IV. 53 5 am 31. März 1424 stattfand (siehe Scgesser, LncernerRechtsgeschichtc II. 279, Note 2), so ist derselbe offenbar in die ersten Monate des Jahres 1424 zu setzen. Hiehergehört auch eine Instruction Lucerns im Allgemeinen Abschiedbchnd I. 26, ebenfalls von späterer Hand mit1422 Jnstructio vff den tag gen Baden" überschrieben.

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Surfte. 14T4, AU. (koria ssxta anto lötaro).

StaatSarchi» Luccr»: Rathsbuch IV. S8 b.

Ztem vf disen tag sint all eidgnossen ze Surfte vf eim tag von der Müntz wegen bi einanderngesin, da die von Zürich in eim Monod zwo Müntzcn gcslagen Hand, da nieman der eidgnossen ir nüwenMüntz nemen wil, das man nit vergessen sol, dorüber ist ein tag har gemacht."

Vergleiche Zürich Stadtbnch III. 105 d. 1424 an Sant Antonicntag (17. Januar): Bürgermeister,Rath, Zunftmeister und Zweihundert von Zürich beschließen, beförderlich eine neue Münze zu schlagen ans der StädteConstanz und ihrer Mithaften Korn, 1 Pfund und 6 Schilling für einen Gulden, und daß man minder Schlagschatznehmen wolle, damit die Pfennige besser und gängiger werden. Auf diese Grundlage haben die Bürger den Räthcn