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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Februar 1421,

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wan wir ye wellen vnsern schaden vechhen vnd darzu tun mit ir rat vnd hilf. Vnd hant Znen daruftag har verkünt. Also hant die von Zürich, Hans Brunner, Heinrich Üsikon vnd Trinkler vnsgeantwurtet, wie ch vormalz vf dem tag ze Baden geantwurt hant dem Kling, darby blibentz vnd anderswellent sy vns gnot mit raten. Die von Bern, Ulrich von Erlach, Subinger, vnd die von Soloturn,der Wagner, hant sust frlindlich gereich, aber sy went vns mit raten. Die von Swiz, der Ütz, wentvnö nlit raten, wan si nit gcwalt hattent. Haruff haben wir den selben vnsern eidgnossen gefeit, dz wirgern ir hilf vnd rat gehept hettent, wie es ioch Harnach gat, dz si vns nlit ze verwiffen hettent. Ztemso hant die egenanten von Zürich gerett vf vnser schriben, alz wir Znen gedanket hatten, dz si vnshilf, als vcrr vnser blind wiften, angcscit hattent, wie si vns nit hilf angeseit haben, dann st dunk nit,dz si der manung gnug ze tunt gebunden sient vnd hant vns gebetten, si vnd vns der reyse zu über-heben vnd davon ze lassen, doch so wellent si den buntbrieffen gnug tun vnd habent denen allwegengnug getan. Venügt vnS diser ir antwurt nit, so wellent si vorüber ze rechten kon nach vnser blindensag. Tag vf Mittwuchen (1. März) sol man hie sin mit vollem gewalt, wie man dem Kling antwurte,was man werbe vnd botschaft ze ordnen."

Die Instruction von Zürich an seine Boten auf diesen Tag siehe im Stadtbuch III. 108. 1424, Montagvor Sant Matthiastag.

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Truns. K4SK, KS. März (Mitte März).

Eaiitousarchi« Grailbüildc».

Peter, von Gottes Gnaden Abt zu Dissentis, der Ammann, die ganze Gemeinde, die Dienftmannen,die Edeln und alle andern Leute und Hintersaßen, die unter dem genannten Gotteshause gesessen sind,eines Theils; Hans, Heinrich und Ulrich Brun, alle drei Gebrüder, Freiherren von Rhäzlins, die Dienst-mannen, die edeln Leute und die Gemeinde zu Sachen, die Gemeinde auf Tennen, die Gemeinde auf Ober-sayn und alle Leute, sie seien eigene oder Hinterfüßen, die auf den Herrschaften und Gebieten derer vonRhäzlins gesessen sind, deS andern Theils; Graf Hans von Sax zu Masox, Herr in den Gerichten zuZlanz, in der Grub, zu Lugnez, Vals, Cästris, Flims, die Dienstmannen, Edeln, die Ammänner unddie Bürger zu Zlanz, die Gemeinde in der Grub, die Leute in den Thälern in Lugnez, zu Vals, Flimsund gemeinlich alle andern Leute, sie seien eigen oder Hintersaßen, die unter die Herrschaft von Sargehören, des dritten Theils; Graf Hug von Werdenberg, Herr zu Heiligenberg, die von Truns, Tammsund alle Leute, die unter die Herrschaft Werdenberg gehören, wo die im obern Theil gesessen sind, derAmmann und die Freien gemeinlich ab dem Flimswald, der Ammann und die Gemeinde im Rheinwald,der Ammann und die Gemeinde in Schams alle für sich und ihre Nachkommen schließen undbeschwören auf ewige Zeiten den nachmals sogenannten obern (grauen) Bund.

Abgedruckt bei Tschudi, II. 153-