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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Marz 1424.

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empfohlen, die Münze fürer zu besorgen und die Wcrschaft um altes und neues Geld zu machen. Darauf wurdeferner beschlossen, Schaffhausen und St. Gallen zum Beitritt einzuladen, dann wolle man acht Jahre lang unabänderlichdie Münze schlagen und behalten. Dazu die Zürcher Münzverordnungcn vom 9. März (guinta ants Invooavit)und 28. März (Dienstag vor Mittcfastcn) desselben Jahres. Ebenda 109, 110, III b.'

S4.

Lncern. I4L4, A Mtai sixsa cUo oraois).

Staatsarchiv Luceru: Rathsbuch IV» 33»

Boten: Zürich. Jacob Glenter; Stüssi. Bern. Rudolf.Zigerli; Subinger. Solothnrn. Schult-heiß von Spiegelberg. Schwyz. Werner Hön; Jost Böil. Glarus. Jost Schiesser, Ammann.

»». Diese Boten treten in Lucern vor die Gemeinde und bitten sie, von dem Krieg gegen Mailandzur Zeit abzustehen und das Vorgehen des Königs in der Sache zu erwarten, auch ihnen zu gönnen,über eine Richtung zu unterhandeln. Antwort: Man wolle weder Frieden noch Richtung machen lassen.Wollte man Jemanden vergönnen, darein zu reden, so waren es die Eidgenossen; sie sollen aber lieberhelfen. Wollen sie auf Bitte nicht helfen, so werde man diejenigen Orte mahnen, welche man zumahnen habe. ?». Bern, Solothurn und Glarus bitten um Herausgabe des Briefs von Schwyz.Antwort: Wenn die von Zug ihren Brief herausgeben, so werde Lucern den seinigen auch geben.Wenn aber auch Zug dieses nicht thut, dagegen Bern, Solothurn und Glarus auf ihren Eid erkennen,daß wir mit Ehren den Brief hinausgeben mögen, so wollen wir es nichtsdestominder thun, sofern dievon Uri und Obwalden auch wollen.

Zu d- Luccrucr Nathsbuch IV. 071». 1421, t'sria gnarta anto NarAaroto. (12.Juli.)Vou der von Switzbrief wegen durch guter früntschaft willen, woltent die von Vre, die ob dem Walt vud wir vnser brief legen hindcr die vonStans, also dz der von Zürich brief vnd von Zug Abschrift ouch darzu kommt. Daruf hant die von Switz geantwurt,si wellent der von Zürich brief nit von ir land lan vnd bittcnt, dz man inen vnser brief gebe, so wcllcnt si die brönnenall, vnd wir vnser Kotten dabi habent, die dz scheut. Wellen wir dz nit tun, so machen ein tag gen Bezgenriet vndbrönnen da unser brief, so wellen sy der von Zürich ouch brönnen, ist dz nit, dz wir denn die brief geben cim des ratzzu Switz." Ebenda 08 l>. 1424, ipsa llio Larllloloinsi. (24. August.)Der bricff, so wir Jnnc hatten überdie von Switz, als von der von Zug wegen, hant wir vf Hütt hinusgeben dein Amman von Stans von der vonSwitz, von Stans vnd von Zug bitt wegen, wann ouch die von Vre vnd ob dem Walt iren hinusgen hant. Diebricff sind ze Stans vernicht vnd hingctan. Also hatten die von Zürich iren brieff den von Switz gen, den hant dievon Switz ouch vernicht. Also ist ze Switz vor einer ganzen gcmcind vertedinget durch die von Stans vnd von Zug,dz die fach von der von Switz bricff wegen sol gentzlich vcrricht sin vnd ab sin vmb die manung vnd vmb dz gelt vndvmb alle ding, dz keiner von Switz die fach nimmer me gceffren sol weder mit Worten noch werken noch dorumb vnsnüt zu reden sol kein args. Wer aber, das keiner von Switz hiewidcr tete, den sönd die von Switz ernstlich vaststrafen. Nett aber einer dz in vnser statt oder gcrichten, den Wällen wir strafen. Hieby was Junkhcr Heinrich vouMos."

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