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December 1423.
Zürich, von Bern vnd von Swiz hant vf ein sinn gcantwurt, wenn der künig mit sim lib vnd mit siner panner kom,so wellcnt sy Im helfen vnd tun, wz sy Im von rechtz wegen Pflichtig sint. Dis dunket vns ein vnbillich frömdantwnrt, sid wir haben die von Zürich vnd von Swiz gemeint vnser geswornen buntbricfen vmb hilf, vnd sid nu derküng sy such des gcmant hätte, vnd sy dem allem nit gnug wellcnt tun. Daran sönd wir vnd vnser nachkamen ewiklichgedenken, want es vns vnd den egenanten eidgnosscn ze leid geschieht. Kcm es iemer, dz die von Zürich oder vonSwiz not angieng vnd sy vns mantcn der geswornen bundbrieff, so füllen wir des zc rechten kon, verzihcn vndgemach tun, als sy icz vns tunt, want sy an vns nüt rüwet." — Zu b. Luccrn Rathsbuch IV. 46, 48. Tag-ansetzung zuerst auf Sonntag nach Martini nach Mellingen, dann auf der Kindlinen Tag zu Weihnachten nach Badenum der angeführten Gegenstände willen. Vergleiche auch Zcllwcger, Geschichte von Appenzell I. 429, 430.
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Zürich. 14T4, 18. Haimar (vrastino böM Antomi).
Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. tük.
Boten: Lucern. Ulrich Walker. Uri. Peter von Uhingen. Obwalden. Georg von Zuben.Nidwalden. Zimmermann.
Diese traten vor Bürgermeister und Räthe zu Zürich. Peter von Uhingen bat gar ernstlich, Zürichmöchte gegen den Herrn von Mailand Hülfe leisten nach der frühern Mahnung, auf welche Zürich zuEinsiedeln eine Antwort gegeben habe, derer man sich nicht recht erinnere; man glaube, recht gemahntund keinen Anlaß zu Ausflüchten gegeben zu haben. Auch bat er, der Mahnung und Bitte des Königsgegen den Herrn von Mailand zu gedenken. Darauf baten auch die andern Boten um Zusage derHülfe und ließen einen Brief verhören, wodurch der König ihnen Livinen zugeeignet hatte. Züricheröffnete ihnen als Antwort zuerst die Erklärung, welche kleine und große Räthe den Eidgenossen zuEinsiedeln gegeben, und fügte bei, daß selbe setzt nicht abgeändert werden könne, doch wolle man allwegdem gefchwornen Bundbrief genug thun. Hierauf mahnten die Boten von Uri und Obwalden nochmalsmündlich bei allen Gelübden, Eiden und Bünden, so sie zusammen geschworen, die von Zürich zu Hülfegegen den Herrn von Mailand, erhielten aber keine einläßlichere Antwort, als, sie sollten nicht zweifeln,daß Zürich dem gefchwornen Bundbrief nachleben werde. Mit dieser Antwort schienen sie sich zufriedenzu stellen.
S«
Lucern. I4S4, TS. Februar («»sam Mathiswg).
Staatsarchiv Lncern: Rathsbuch M. !>k.
„Ztem von vnsers kriegs des Herrn von Meyland wegen, als wir vnserm Herrn dem Küng hantgeantwurt, als vor ftat, da hatten wir vnd die von Vre, von Vnderwalden vnd von Zug gar vasternstlich gebetten vnd gefchriben die von Bern, von Soloturn, von Zürich, von Swiz vnd Glarus,dz si vns hulfent vnd rietent, waz wir an Küng vordern, werben vnd wz wir an In muten sollen,