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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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September 14Z3.

nachmals wieder in die Herrschaft, so soll sein Bürgerrecht ab sein. 4. Zieht ein Burger von Bernoder Freiburg in die Herrschaft Grasburg und laßt er sich da nieder, so soll ihn daö Burgrecht nichtschirmen. 5. Wird einer auS der obgenannten Herrschaft irrthümlich in daö Burgvecht von Freiburgoder Bern oder in dasjenige einer ihrer zugehörigen Städte aufgenommen, so soll er auS dem Vurgerbuchgestrichen werden und sein Geld verloren haben. 6. Die Leute in der Herrschaft GraSburg sollen mitdem UrtheilSzug bleiben wie sie von Alter hergekommen.

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Beggenried I.4TZ, I Oetober (Frenag nach Michaelis).

Staatsarchiv Liiccr».

Tag der Eidgenossen über daS Begehren derer von Schwyz, eS möchten Zürich und Lucern dieSpruchbriefe, welche vormals in dem Streite um Zug über sie gegeben worden, herausgeben.

Am SS. September vorher (Sonntag vor St. Michael) schrieb Schwyz an Lncern:Als üch wol ze wissenist, wie Ir vnd ctlich ander vnscr Eidgnossen von Stetten vnd lendern vor etwie vil vergangner Iaren mit vns inflössen gewesen sint, nämlich von vnser guten fründen vnd lieben Eidgnossen von Zug wegen, von der selben stössenvnd fachen wegen aber von üch vnd etlichen andern vnsern Eitgnossen ein spruch getan, gesprochen vnd verbriefet vndvon üwcru wegen vcrsigelt worden ist, denselben spruchbricf wir doch nie gunncn, vfgcnomcn, verbriefet, versigelt nochgcbetten haben ze sigcln. Derselbe spruch ouch wiset.vnd also verbriefet ist, ob wir dem nit gnug tätin, dz Ir vndander vnscr eitgnossen dazu gehest cinandern dazu snllent behulfen sin, dz die darum gestraffet wcrdin, die dem nitgnug tätin, vnd etlich ander stuk in demselben spruchbricf begriffen, als vns dz vnser Kotten, die den selben spruchbricfverhört Hand, cigcnlich fürbracht vnd gefeit Hand. Dz vns doch dunkct, dz semlich gelüptc vnd verbriefnng wider diegeswornen buntbricff, so Ir vnd wir ewenklich zcsamcnt gclopt vnd gesworcn haben, shgent, gctruwen ouch wol, so Irdie geswornen bnntbrieff vnd den selben sprnchbrief bebe eigcnlich verhörtet, es dünke üch selber. Wann doch diegeswornen lmntbriesf, so Ir, vnscr eitgnossen von Vre vnd von Vndcrwalden vnd ouch wir ewenklich zesammen gcloptvnd gesworcn haben, gar lutcr vnd cigcnlich Wisent, dz vnder vns, den vorbenempten Eitgnossen, sich nicman mitdchcincr hinderlicher gclüpte noch cidcn gegen nieman, weder vsse noch Jnnc, verbindeil sol anc der Eitgnossen gcmcinlichwillen vnd wissen, vnd ouch der vorgcnantc Spruchbricf mit vnserm willen noch gunst nie gemacht noch gesprochen istvnd den nit gnnnen, verbriefet, bcsigelt, noch zcsigcllcn gcbetten haben. Harninb so sycnt >vir bh cinandern gesin vndhaben die geswornen buntbricf, so Ir vnd wir ewenklich zcsamcnt gelopt vnd gesworn haben, für vns gcleit vnd dieverhört vnd vns darnf erkent vff vnser cid, dz vns dunkt, dz vns als vnrecht harin beschechen sye, dz wir üch billichvnd wol harumb zemanen haben. Also bitten wir üch ernstlich vnd manen üch mit disem vnserm offenen versigeltenbricf, der blinden rc. w. dz Ir anc alles verziehen die vorgcuantcn sprnchbrics von Händen lassen, die brechen,vernichten vnd von semlichen gelüpten lassen wcllcnt u. s. w. u. s. w. Den 29. September (St. Michaclstag)stunden Boten von Schwyz dieser Sache wegen vor dem Rath zu Zürich, der ihnen verhieß, zu Beggenried sich fürihre Bitte zu verwenden, mit Beifügen, Zürich seinerseits werde entsprechen. Zürich Stadtbuch III. 101 l,.Am gleichen Tag schreibt Zürich an Lncern, es werde den Tag zu Beggenried am nächsten Freitag leisten, da es wieLncern um Herausgabe des Briefs angesucht sei. (Staatsarchiv Lncern, Missivc.) Auf einfaches Begehrenohne Mahnung hatte Luccru bereits am 29. Januar 1423 (Freitag vor Lichtmcsse) abschlügig geantwortet:Bcdunktvns vnd sin einhellig, dz wir den bricf nit niit Ercn können widergen vnd wellen In nit hinns geben, dann die vonSwiz ze Bellcnz vns gar vntrüwlich getan haut." Luccru Rathsbuch IV. 29. Ans Dienstag nach dem Tag