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September 1423.
vor vns gcsin, hant vns gebettelt, die bricsi so hinder vns ligent vnd vns nit nützcnt, hinuszcgeben. Dz Wellen wirbringen für vnser eidgnossen. Onch ist in einer gcheym gerett von vnsers kricgs des Herrn von Meiland wegen, dzHerzog Friderich such sin vigend sin vnd In angriffen wölt. Darumb wellcnt si vns antwurt wissen lan."
I4TZ, 4. Srptembrr (Samstag nach saut Verenentag).
Staatsarchiv Lucern: Fragment einer alten Urkundcn-Copie.
Boten von Zürich, Uri (Beroldingen), Schwyz (Büler), Unterwalden (Claus von Einwil,Zimmermann) sprechen als Schiedsrichter zwischen Luccrn und Zug über die Marken der hohen Gerichtean der Gränze des Amtes Habsburg und dem Gebiet derer von Zug bei Meierskappel, Hönau undGisikon, mit Ausschluß aller andern beidseitig gelegenen Rechte, Twing, Bann, Futterhaber, Hühneru. s. w., welche durch den Spruch nicht betroffen werden sollen, da die Parteien um nichts anderes,denn um die Märchen der hohen Gerichte auf die Schiedboten gekommen seien.
Von diesem Spruche findet sich weder eine urkundliche Ausfertigung, noch ist derselbe in das Landmarchmbucheingetragen. Er findet sich aber erwiihnt in einer über die Märchen und Rcchtungcn des Twings zu Hönau undGisikon Tags darauf aufgenommenen Öffnung (besiegelter pergamentener Brief im Staatsarchiv Lucern, Sonntagnach Sanct Verenentag (5. September 1423): „vnd öffnet der vorgenant Peter Has (Wcibel miner gnädigen„Herren von Lucern) von gemeiner Statt Lucern wegen mit sim fürsprcchen, wie vnser Herren von Lucern mit den„Erbern wisen vnscrn Eidgnossen von Zug stöße gchcbt hettent, der sy vf gemein vnd schidlüt zum rechten kämmt„— vergleiche zwei Urkunden vom 21. Decembcr (sant Thomanstag) 1420 im Staatsarchiv Zürich —, da der„gemein ein Vrteil den von Zug gerecht hat geben, die wist, dz sy mit Inen in bund bracht hettent, vnz an die Cappel-„tanncn einhalb, als die march Wisent, in den Se, anderhalb in die Rufe. Vnd von derselbenZilen entscheidnnge wegen„vmb die Höchen gericht hettent vnser Herren von Lucern vnd die von Zug auch spene miteinander», dera sy vff der„Eidgnossen Batten zem rechten komm werent, die hettent vf gester sich zem rechten erkennt vnd vsgesprochm nach„wisung Irs Spruchbrieffs, darüber geben. In demselben Spruch sie erkennt vnd eigmlich gelütrct hettint, was die„von Lucern oder von Zug inwendig oder vswmdig den Märchen vnd Zilen, so sy denn gemacht hant, hettent vnd„twingmt w. :c."
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Annecy. Rt. September.
Staatsarchiv Bern.
Amadeus, Herzog von Savoyen w., verkauft den Städten Bern und Freiburg, als deren bevoll-mächtigte Gesandte Rudolf Hofmeister, Schultheiß, und Vincenz Matter, des Ratheö zu Bern, Peter-mann Cudrefin und Jacob von Praroman, des Raths und Seckelmeister zu Freiburg, handeln, die Burgund Herrschaft Grasburg mit allen ihren Zubehördcn, Gerichten, Land und Leuten und allen Rechten,die er daran besessen hat, lim 6000 französische Goldgulden chretio et nomine iusti xrolii 8ex miliumseutorum auri, Koni et loxitlimi ponsteris, eugui et stawpe «erenissimi prineipis äomini mei Iran-