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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August 1423.

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Diese Boten traten vor die Räche von Zürich, der Mailändischen Sache wegen. Die von Lucern,Uri und Unterwalden übergaben mit Bezugnahme auf den BundeSartikel:Wenn Jemand außer denBundeSzielen gesessen wäre u. s. w." förmliche Mahnung, der Mailänder Leib und Gut zu heften undanzugreifen, wo solche in derer von Zürich Gerichten und Gebieten betroffen würden, damit der vomHerrn von Mailand den Eidgenossen zugefügte Schaden abgethan werde. Die von Schwyz und Zughaben nicht gemahnt.

Der Mahnbrief Lucerns von Sanct Laurentienabcnd (S.August) befindet sich im dasigcnStaatsarchiv unter denMissiven. Schon am 12. März (tsris. ssxta, ante Istaro) heißt es im Lucerncr Rathsbuch IV. 32 Ii:Wirsollen vf dem nechsten Tag antwurtcn, ob wir mit andern eidgnossen manen wellen die von Zürich, kouff vnd straßabzcwcrffcn dem Herrn von Meiland."

»8.

Lucern. 14? A, ?8. Anruft lsss«, «iwvoisgü).

Staatsarchiv Luccrn: Rathsbuch IV. 44 Ii. 4!>.

Boten: Zürich. Schwarzmurer. Uri. Peter von Uhingen. Schwyz. Ulrich Mevki. Unter-walden. Georg von Zuben; Arnold an Steinen. Zug. HanS Seiler.

Diese vereint mit Rüthen und Hunderten zu Lueern entscheiden einen Jniurienhandel zwischenHeini Stoß von Schwyz und dem Comthur von Hitzkirch, welcher Handel auf sie gemeinsam gesetzt war.Heini Stoß schwört, daß seine Rede erlogen sei und daß er innert Monatsfrist solches in den Kirchenvon SinS und Zug, Uri und Unterwalden ie an einem Sonntag öffentlich erklären, dazu aus der StadtLucern und ihren Aemtern gehen und bleiben wolle, bis der Mehvtheil der Räthe und Hundert ihm dieRückkehr erlaube, und daß er dem Comthur deßhalb kein Leid thun wolle.

SS»

Luccrn. I4?S, September.

Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch III. Itw t>.

Berathung über ein Hülfebegehven des Römischen Königs gegen Herzog Friedrich von Oesterreich.

Bürgermeister, Räthe und Zweihundert von Zürich instruircn Schwarzmurer, ihren Boten auf denTag zcLucern als der iez angends ist", über das Begehren des Römischen Königs um 500 Mann zu des Reiches Panner,mit welchem er den Herzog Friedrich von Oesterreich an der Etsch und im Innthal zu bekriegen gedenke. 1423 Sonntagvor Sanct Vercnentag (29. August). Lucern hatte einen Tag früher, ixsa ciis kolsZü (28. August), auf diesen vonZürich angesetzten Tag instrnirt:Ist dz vnser eidgnossen vns hilfflich sin wellen über den Herrn von Mailand mit irpanner, so wellen wir inen hilfflich sin mit sovil alz vns nach Marchzal gczigc." (Lucern Rathsbuch IV. 44 d.)Kurz nachher scheint auch mit dem Herzog von Oesterreich unterhandelt worden zu sein: Lucern Rathsbuch IV. 46.1423 3teilt Pktt. ciis IiocxisAarii (2. October) ist Herzog Fridcrichs von Ocstcrrich Kanzler vnd sin Knchimeister