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April 142Z.
erkannten Räthe und Zweihundert förmlich, daß die Mahnung sie nicht weiter binde, als innert ihrem Bundeskrcisc.Stadtblich Zürich III, 93, 94. Die Mahnnngsbricfe von llri und Obwalden vom 16. April und 18. Junis. Staatsarchiv Lnccrn, Missive. Hiehcr gehört auch folgender Brief:
LZrogii amioi oarissimi. Vixi vodis proximis Iris dislms, guamdo acl ms tnistis, guod mittoromus adnotiliciandum Illuslrlssimo domino nostro clnvi oa, gus mialrl pari« Lommiulltatum, gus vos missranl, rstu-listis. (Znamobrom vos auiso, guod iclsm dominus maus dux psr LauLsIIg-rium msum, gusm acl oum misi,rssponsum miodi tradidit, gualitm' inlormatns, ofuod Illustiässimus, oslolzris msmorio dominus Monitor suus,ksno ob amiealalitor. guoad in yumanis luit, vixit ab vivinavit cum omnibus ds liZa vastra, nisi ox partsvsstra, dolootus inlsrvensril. IIa otiam ipso oum sis bons ob amieabiiiter vivoro ot vioinars dispouitz svdMod, cum nialri'I a vobis roguirab, nisi guod patornum st por avitnin oontinuo luit, cfuodummodo miratur,guod in rostitutions sou rslaxatinns oorum, gus sna sunt, ullain dolzsunt vsstri laosi'o dilüoultutöm. Ilsoautom sunt in summa, guo alr ipso domino mso duoo Iialnii, supsr <juii)us auisars potostis ot prout volnsvidobitur prouidoro. Latum Lsriimono dis xxfj aprilis Nooooxxij.
Lranoisous diotus lüarmaAnola ds Viosoomitilrus, (üomos tiastrinovi.
(Staatsarchiv Lucern, Missive.)
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Vtllleli. 4. (am ncchsten Montag nach dem hl. Kriiztag zc Meyen).
Archiv Arn«: Urbar der Grafschaft Baden, Ii) ti,
t». Der Eidgenossen Boten haben einhellig erkannt, Niemand, der in der Eidgenossen Gebiet sitzt,in Städten oder auf dem Land, soll den andern auf ein fremdes oder geistliches Gericht laden um irgendwelche weltliche Sache, sondern Zeder soll von dem Andern Recht nehmen an den Stätten, da derAnsprechige sitzt, es wäre denn, daß Einer da rechtlos gelassen würde. „Aber vmb geistlich fachen dasol ouch hderman von dein andern recht neinen als recht ist, zu Costentz oder anderswa. Vnd wer denandern darüber ze costen oder ze schaden pringt, den sol man darzu wisen vnd halten, das er dem sinencosten ablcg, den er vmbgetriben vnd ze costen gebracht hat. Aber vmb Zins mag yderman ynzichenwie von alter har". I«. Alle die, so gemeinen Eidgenossen zugehören und auf dem Lande sitzen, sollenfortan gefreiet fein, daß „nieman an dheinen Harnesch vallen sol", es seien Klöster, Herren oder derEidgenossen Vögte. Auch soll Niemand Harnisch zu Pfand weder geben noch nehmen, es sei denn, daßsich eidlich erfände, daß anderes liegendes oder fahrendes Gut nicht vorhanden sei, womit eine Schuldverpfändet werden möchte. Ferner soll vom Harnisch Niemand Steuer zu geben haben. Die vonBettwyl bringen vor, sie haben sich vor Zeiten von dem von Heidegg an die Herrschaft Oesterreichgekauft cind geben von Alter her zu Vogtrecht 8 Pfund Haller und IHy Mütt Kernen; den Nutzen beziehejetzt Hans Vogt, Schultheiß zu Lenzburg; er gehörte aber den Eidgenossen anstatt der HerrschaftOesterreich. Dagegen zeigte der Schultheiß Briefe, wonach ihm die Nutzen und Gülte zu Bettwyl für150 Gulden versetzt sind und er den Nutzen fünfzehn Jahre lang nehmen soll; innert den fünfzehn Zahrensollen jedoch die von Bettwyl die Gült ablöseil mit 150 Gulden und dann der Herrschaft gehorsamsein, wie sie vormals dem von Heidegg gehorsam waren. Die Eidgenossen entschieden, daß es nachMaßgabe dieses Briefes gehalten werden soll.