April 1421.
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Aber wir wellen kein anlaß siglen noch keins rcchtz warten, e dz die andern spen gen den von Zug bericht werden,v. Redent mit den von Bern von Walliscr wegen vnd erbietcnt vns in ir dienst, ob wir vtzit gutz darzu gercdenkönnen. >1. Item von des Herrn von Meylan wegen, da bittent vast. e. Redent mit den von Bern heimlich, wasst crfaren hant vom Herzogen von Sasfoy, von Florenzer wegen, alz wir im geschriben haut. Ouch ze erfaren vnd zefragen, wie es stand gegen dem Herzogen von Saffoy, ob wir verricht sin mit Im. t. Von der Münz wegenglinrpfen wir, dz wir die Münz beHaben, als wir die hant vsgen. s- Es ist tag nach vnser frowcn tag an dem ncchstenzinstag ze Zug von der von Swiz brief wegen vnd ouch die anlasbrief ze sigellen vm die emptcr. Ii. Aber ist tag zeWettingen nach sant Michels tag an dem nechsten Sunncntag ze nacht an der Herberg ze sin."
Zu bl> vergleiche die Urkunde von St. Blasicntag (3. Februar) 1421 bei Segesser, Luccrner Rechts-geschichte II, 652, Note. — Das Luccrner NathSbnch III, 74, vom 30. Juli und 6. August 1421 enthaltTagansetzungen nach Baden wegen des von Griesheim Fertigung auf den 11. und 24. August. — Zu ««-. ImMai 1421 war ein mailändischer Bote zu Lucern, wahrscheinlich der genannte Bischof von Novara. Zug bittetLucern den 20. Mai (Dienstag vor Fronlcichnamstag) „in Betreff der Sachen, um die jetzt der Herzog von Mailandseine Botschaft zu Lncern habe, sein Bestes zu thun". (Staatsarchiv Lucern, Missive.)
Zu « in der zweiten Instruction vergleiche Zürich Stadtbuch III, öS, 90. (1421.)
V.
Lucern. R4SI , K. Mai.
Stiftsarchiv St. Gallen.
Auf einen Anlaßbrief vom 28. Zum 1420 sprechen die Eidgenossen der VII Orte, als von ZürichJacob Glenter, Bürgermeister, und Johannes Brunner, von Lucern Ulrich von Hertenstein und HeinrichSeiler, von Uri Anton Gerung und Johannes Püntiner, von Schwyz Ulrich Märkli und Ulrich Ütz,von Unterwalden Walter Henzli, Ammann, und Arnold an Steinen, von Zug Peter Koli, Ammann,und Johannes Weibel, von GlaruS Walter Schießer und Johannes Eggel, in den Streitigkeitenzwischen Heinrich von Mangistorf, Abt, und dem Capitel des Gotteshauses St. Gallen an einem, Ammann,Rathen und gemeinen Landleuten zu Appenzell am andern Theil, in der Minne folgendes Urtheil:1. Die von Appenzell und alle die Ihrigen, welche bis zum Tag des vorgenannten Anlaßbriefs mitihnen Landrecht angenommen und beschworen haben, sollen bei demselben verbleiben. 2. Die vonAppenzell und alle, die zu ihnen, wie vorsteht, geschworen haben, sollen nach Ausweisung des darübergegebenen Briefs bei den Eiden, welche sie von Burgerrechts oder LandrechtS wegen zu den Eidgenossengeschworen haben, bleiben. 8. Des Schadens halb, um den die Appenzeller daS Gotteshaus St. Gallenansprechen, soll ihnen dieses zu nichts verpflichtet sein. 4. WaS daS Gotteshaus erwiesener Maßen aneigenen erkauften Gülten, Gütern oder Jahrzeiten hat, dabei soll eS bleiben. 5. Ebenso bei der Burg-halde und dem Bade zu Appenzell. 0. Die Appenzeller und ihre Angehörigen, welche nach Ausweis desAnlaßbriefs in diesen? Compromiß begriffen sind, sollen die Zehnten von den Güter??, welche solche vordiesem Krieg gegeben haben, in gleiche??? Maße und an daS gleiche Ort wie vormals gebe??, dagegen sollman davon ebenfalls den Gottesdienst vollbringen, wie vor dem Krieg. 7. Die jährliche Steuer betreffend,welche die von Appenzell und ihre Mitroden, insbesondere auch die von Trogen, dein heiligen Römischen