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April 1421.
gen Nürcnberg schicken wellen, jemant versprechen oder jcmans fachen werben, denn vnser fachen. Beckum kgria toroiapost c^ns.8llnockoKöiiiti, anno xxi. (Vergleiche ferner ebendaselbst Blatt 81 0—87.)
Baden» R4TR, T7» April (Sonntag nach St. Görientag).
Staatsarchiv Luccrn: Allgemeine Abschiede. t4.
„Anno mccecppj vf sunnentag nach sant Görientag ze nacht sol man ze Baden an der Herberg sin.
Ulrich Walker vnd Wilhelm von Rot."
Folgt dann eine Instruction Luccrns an die genannten Boten. Als Vcrhandlungsgcgenstände sind folgendebezeichnet: Vidimus zn machen von den Achtbriefen und des Grubcrs wegen und die abzusenden, b. Verbriefungenauszustellen denen von Baden, v- Grimms von Grünenberg und Rudolfs von Hallwyl wegen. <1. Des GotteshausesWettingen wegen. «. Der Pfandschaften wegen, r. Derer von Ennetbaden wegen, s- Die von Bremgartcn sprecheneinen Twing an; von dieser Ansprache, dann ihrer Stadt Geleits, Zolls und des Wassers zu Lunkhofen wegen zuhandeln. Auch haben sie einen Freiheitsbrief erlangt, darin „guug vil stat; doch zeletst ist mit Inen gerett vmb dierechtung, so si den Eidgnosscn tun sollen, ist Inen angemutet, dz st sweren vnd die eide ernüwern, darüber sond stantwurten". I>. Der Pfaffen wegen, denen ihre Pfründen, Stiftspfründen und andere, allgefallen werden, i. VomVogt Rechnung abzunehmen, k. Schiris und anderer kleiner Sachen wegen. I. Forderung von 40 Gl., die Lucernan die Eidgenossen, außer Bern, stellt wegen der Botschaft nach Breslau. >». Verschickung der Knechte, die den Todschlagzn Muri gethan haben. Der Lehen und Pfänder wegen, o. Der Straße wegen zu den Bädern, i». Denen vonBrcmgarten, Brugg und Baden zu rathcn. g>. Junker Smasmans von Nappoltstein und Grubcrs wegen zn schreiben.
Die Achtbriefe den Herren und Städten zn verkünden. «. „Von der von Bern vnd nnscrn wegen". «. WilhelmGcßlcrs wegen. »- Der 40 Pfund wegen, welche die armen Leute geben sollen, v. „Schaffent vns den lon deskünigs Kotten, dem Huser". Der Städte im Argan wegen, x Der Leute von Hcgglingcn wegen, die inSt. Michelsamt gehören. >. Derer von St. Gallen wegen, -i. Des Spulten wegen. Herrn Hcmmanns vonNeinach wegen, bd. „Bcsorgent vnd schaffent, wie wir von der von Griesheim gevcrtigt, verbrieft vnd besorgtwerden vmb den bricf, wie üch dz dz best dnnkt, es si zu im zeriten oder dz ir nach im gen Baden scndent mit sinenalten brieffen vnd sin wib dz fertige. Engclbergs wegen. «Iii. Derer von Attelwile und derer von Brandiswegen, «v. „Item sagcnt den Eidgnosscn, dz sy ernstlich gen Lucern vff den Tag schicken, der sin Wirt vf Mitwnchcnnach dem Pfingsttag (14. Mai) ze nacht an der Hcrbcrg zcsin von Eschitals wegen, des Herrn von Mehlem, der sinKotten dahin senden sol, von des bischofs von Naner vnd vil ander grosser fachen wegen vf dem tag nottürftig vorrich-ten, ouch von Maytal wegen vnd von dem richter rcchnling zencnien".
Uebcr die meisten Artikel, deren Gegenstand einfach angegeben ist, erhalten die Boten Vollmacht, mit den Eid-genossen oder dem Mchrtheil zu handeln. Die Art. i>. gl, > . «, t, « sind gestrichen. Bei rv heißt es: „Heis-sent die von Surfe ir bricf, wie si zu vns komm sint, gen Zofingen bringen". Bei x von der von Hcgglingcnwegen: „Redent mit Walter, wie man harzu tu, dz si vns ledig werdent." x
Ein zweites in diese Instruction eingeheftetes Blatt ebenfalls mit — wahrscheinlich nachträglichen — Instruc-tionen enthält dann noch folgende Artikel: „ von Hanz Bechlcrs des von Brandis wegen, da hat vnser Schultheisnit versprochen, als er schribt, doch wellen wir gern In zum rechten stellen. >»- von vnser spcnn wegen vmb dieEmpter, mag es in früntschaft bcricht werden, dz vns die zwo cmptcr bliben, so lassent dz dritt baren, des haut gcwalt.