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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Februar 1421.

Lucern an, wohin es der Aemtev im Argau wegen zu Recht kommen wolle. Das wollen die Boten andie Hundert bringen. Ii. Ebenso die Verhandlung der Pfeile und des Pulvers wegen.

Die Eingangs genannten Namen der Boten stehen auf der Rückseite des Blattes. Dasselbe trägt weder Orts-noch Tagesangabe, sondern einfach die Ucbcrschrift:Nun» ckoiuiui demselben". Das vorhergehende Blatt, vongleicher Hand datirt und geschrieben, trägt die Jahrzahl 1421. Uebcreinstimmcnd damit setzt dann auch Cysat diesenAbschied ins Jahr 1421, nennt ihn aberAbscheid von Baden", während der Umstand, daß von Lucern drei Botenvorkommen, welche nur kurz, ohne Vornamen, angeführt sind, sowie die Verschiebung des Gegenstandes « ans denTag zu Baden" eher darauf schließen läßt, daß der Tag in Luccrn stattgefunden habe. Auf der Rückseite befindensich dann noch gestrichene Entwürfe von Schreiben, wahrscheinlich an Bern, bezüglich der unter Ii erwähnten Sendungnach Wallis, worin gemeldet wird, daß auf Sonntag vor Mittcfasten (S3. Februar) Boten in Bern eintreffen werden,wcßhalb wohl dieser Abschied in den Anfang des Februars gesetzt werden muß.

Baden. I4SR, IS. Februar (Mittwoch vor St.M-mhia«).

StiftSarchiv St. (Hallen. Staatsarchiv Lncern.

Die Eidgenossen berichten dem Abt von St. Gallen, daß ein zwischen ihm und den Appenzeller»angesetzter Vergleichstag auf Donstag nach Ostern (27. Marz) versetzt sei.

Die Acten des Tages fehlen. Obiger Verhandlungsgcgcnstand ist einem Schreiben der Eidgenossen an denAbt von St. Gallen entnommen. Zwei andere Actenstücke geben Kenntnis von Gegenständen, die auf dem Tagezur Verhandlung kommen sollten. Erstlich ein SchKibcn Zürichs an Luccrn ä. ä. 1421, Donstag vor Lichtmeß(3V. Januar): Graf Friedrich von Toggenburg habe seine Botschaft vor Rath gehabt, um im Auftrag HerzogFriedrichs von Oesterreich für diesen und ein Gefolge von scchszig Personen Frieden und Geleit nachzusuchen, damit sieeinige Zeit in Baden die Bäder gebrauchen könnten. Man habe geantwortet, Baden gehöre nicht Zürich allein, manwerde das Gesuch an die Eidgenossen bringen; Lueern mochte daher seine Boten, die ans den Tag nach Badenkommen, für eine Antwort instruiren. (Staatsarchiv Lucern, Missive.) Sodann gehört offenbar auch hieherfolgende unter dem Titel »lllsinorls.« im Staatsarchiv Luccrn, Allgemeine Abschiede ^1. 33 enthaltene,von Cysat irrigAbschcid von Baden 1425" überschriebene Instruction:Item ze geleiten Herzog Fridcrichenglimpfcnt; ist dz ander Eitgnosscn In tröstent, so tuntz ouch vnd dz denn jedermann ein Kotten by Im da habe".I». Gedenket,die von Surfte zu versprechen. Gedenket des Eunz Zimmermann, den der von Hallwyl bannet,s. Der Appenzeller wegen soll baldigst ein Tag gesetzt »verde», v Da die Thallcute von Engelberg nicht alleschwören wollen, soglimpfent ze reden mit den von Stans, dz si ir cidcn ledig gefeit werden von des aptz wegen",t. Der Sachen derer von Schwyz und Wallis wegen. !?» Wenn die Eidgenossen der Sache von Mcyenberg undNicheusee gedenken, so antwortet wie zuvor:wie wir des küngs bricf vor haben für uns geleit vnd meinen, dz vnserze haut, vnd vcrsprcchent dz zum besten, wie die von Vilmcringen lüffent zum schulthciß gen Lenzburg, wie die vonMcyenberg des Geßlers rat hatten vnd vnser lctzi hülsten machen". Ii. Hermatschwyls und des Vogts von Muriwegen, als Heini Seiler einen gefangen hatte, der der Steuer nachjagen wollte. Legt dafür die Kundschaften vor.j. Gewalt, mit den übrigen Eidgenossen zu handeln um die Lehen und Pfänder, um der Frauen von KönigsfeldcnBriefe, das Geleit zu lösen und zu besetzen, der 100 Gulden derer von Brugg, Schiris und dergleichen Sachenwegen, die Baden antreffen. Ir. Gewalt, mit dem Bischof von Constanz zu unterhandeln der hohen Gerichte zuKaiscrstnhl und Klingnau wegen. I.Von NaprcSwile wegen tnnt dz Ir geraten haut heimlich". Gewalt, mit