124gebe, warum! — will Herr Odendahl alsdenn durcheinen Machtspruch, wer von uns beyden Recht.habe, entſcheiden?Einen von den gewissen berühmten Männern,worauf Herr Odendahl24 seiner Berichtigung den-tet, wollte ich wohl mit Namen nennen; aber derMann ist (obschon er sich in manchem irren mag undwirklich irret) dennoch viel zu groß, wegen seines fest-haltenden scharfen Nachdenkens, das auch seineFeinde ihne nicht absprechen, viel zu ehrwürdig, alsdaß ich hier ein Wort für ihn gegen Herrn Odendahlverlieren möchte. Und nun! giebt es nicht unter denberühmten Männern, welche dem Calomel andereKräfte zuschreiben, und eine andre Anwendung davonmachen, als Herr Odendahl gerne haben möchte, ei-nen von ihm selbst unsterblich genannten *), und vondem ganzen medizinischen Publicum mit Recht verehr-ten Richter:Herrn Odendahls Schrift endigt sich mit einerStelle aus Stolls Ratione medendi, vermuthlichum des witzigen Einfalls willen, mit welchem sieschließt, und wodurch der Mangel an eigenen hier er-setzt werden soll.Ich*) S. 11. der Berichtigung.
Druckschrift
Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
124
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