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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
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121zwischen einem Arzneymittel und einem Glfte be-stimmen. Also auf die Gabe und Anwendungkommt es an! Warum nun nicht unmittelbar nachdieser Stelle bewiesen, daß in beidem, oder auch nurin einem von beiden, bey der Kranheit des verstorbe-nen Irrländischen Edelmannes von mir gefehlet wor-den ist? Doch weiter! Es folgt ein neues Citatvon Herrn Baldinger, wo dieser berühmte Arzt nichtvon Kindern überhaupt (wie Herr Odendahl über-setzt), sondern von kleineren Kindern (infantibustenerioris aetatis) und den Ammen spricht; und woer, nachdem er das Calomel überhaupt für ein vor-trefliches Mittel erkläret hat, als Warnung jedochhinzusetzt: daß es nicht ganz ohne Gefahr sey, undman bisweilen nach dem Gebrauche desselben heftigesBauchgrimmen, und andere sehr schlimme Zufälle beob-achtet habe.Das das Grimmen im Leibe betrifft, so finde ichhierüber eine Bemerkung nöthig. Dieses Grimmenzeigt sich allerdings, wenn Aerzte und Apothekernicht vorsichtig genug, die ersteren in der Verordnungdiesesrichtigung nicht aufmerksam gemacht werden müßte,auf was man nebenher bey einer Schrift in der wei-testen Entfernung zu sehen pflegt.