120Auch hier bleibt Herr Odendahl sich gleich. Es istihm nicht einmal möglich, getreu zu übersetzen: z. B.in seinem Schlußcitat S. 24. der Berichtigung mußdas plerumque des Originals in das freylichweit nachdrücklichere, aber zum Unglück andurch-dieser Stelle völlig widersinnig.gehends, sich umwandeln lassen. — Uebrigens lagHerrn Odendahl der Beweiß ob; nicht daß dasCalomel überhaupt gefährlich seynkönne; sondern, daß es in der von mir gege-benen Quantität, und in der Krankheit, worinich es gereicht habe, gefährlich; und nicht allein ge-fährlich, sondern tödtlich sey. Anstatt nun diesenBeweiß zu führen, was thut Herr Odendahl? Ercitirt Herrn Baldinger, welcher sagt: „daß die Queck-„filbermittel, zu unrechter Zeit gegeben, äußerst„schädlich sind;“ und welcher die von ihm angeführteStelle mit der vollkommen richtigen Bemerkung schließt:„daß blos die Gabe und Anwendung, nach dem ein-„stimmigen Urtheil aller Aerztes), den Unterschied„zwischen*) Im Original: omnium consensu, welches Hr. Oden-dahl durch allgemeinen Beyfall übersetzt; ein Aus-druck, den in diesem Sinne keiner, der seiner Spra-che kundig ist, sich erlauben wird. — Ich würde der-gleichen gar nicht rügen, wenn der Verfasser der Be-richtigung
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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120
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